Holundersuppe

jetzt ist er wieder soweit…der Holunder kann geerntet werden. Die Sträucher hängen voll mit wunderschönen, leckeren und vor allem gesunden Beeren. Da ich auch einige Sträucher im Garten habe, konnte ich alle Zutaten für die Suppe bei mir im Garten sammeln.

Du brauchst ca. 10 Dolden Holunderbeeren, 3 Äpfel und 3 Birnen und wer hat, kann auch noch 5 Pflaumen mit rein geben. Äpfel und Birnen entkernen, schälen und klein schneiden. Holunderbeeren von den Dolden machen und waschen. Dann alles in einen großen Topf geben und mit Wasser aufgießen, so daß die Früchte bedeckt sind. Noch eine Prise Salz, und Zucker und Zimt nach Geschmack ran, sowie das Mark von einer Vanilleschote und alles aufkochen und leicht köcheln lassen, bis es weich ist.

In der Zeit habe ich noch die Klöße gemacht. Dazu nimmst Du ein Ei und 3 EL Zucker und schlägst es schaumig auf. Dann gibst Du etwas Mehl dazu, so daß es ein geschmeidiger Teig wird. Mit einem Löffel kleine Stücke immer abstechen und in kochendes Wasser geben und durchgaren.

Wenn die Suppe fertig ist, die Klöße dazugeben und das Ganze mit Stätke andicken und fertig ist die gesunde Obstsuppe.

Und wenn man sie ohne Klöße macht, kann man sie auch heiß in Gläser füllen und in die Vorratskammer stellen. So hat man die gesunde Suppe immer auf Vorrat. Die Klöße macht man dann später dazu.

Kräutercremesuppe

Nun fangen ja ganz langsam die ersten Wildkräuter wieder an zu wachsen. Also war es Zeit für unsere erste entsprechende Suppe. Wir haben die ganz jungen Brennnesseln, Löwenzahn, Vogelmiere und Giersch gesammelt und dazu noch etwas Zwiebel-Lauch aus dem Garten. Zuerst Speck kleinschneiden und im Topf knusprig braten. Dann die Stücken rausnehmen und eine kleingeschnittene Zwiebel glasig dünsten.Dann werden Kartoffeln geschält und in Stücke geschnitten und mit Salz und Gemüsebrühe ( ich nehme hierfür meine selbstgemachte) ca. 20 Minuten gekocht. In den letzten 5 Minuten die gewaschenen, kleingeschnittenen Kräuter dazugeben. Anschließend alles mit einem Becher Schmand pürieren und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Auf Teller füllen und mit den Speckstücken und in Ringen geschnittenem Lauch servieren.

eigene Ernte

Von unseren selbst geernteten Möhren und ein paar Kartoffeln haben wir nun unsere erste Cremesuppe gekocht. Zuerst Zwiebeln und Knoblauch im Topf anbraten dann klein geschnittene Möhren und Kartoffeln dazu sowie Gemüsebrühe (hier nehme ich immer meine selbstgemachte Gewürzpaste! 🙂 alles ca. 25 Minuten kochen, dann ca. 125ml Sahne dazu, pürieren und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Als wunderbare Deko haben wir hier die Blütenblätter von Kornblumen genommen. Man könnte aber z. Bsp. auch Koriandergrün benutzen.

Knochenbrühe

Ich wollte schon ganz lange mal so eine Brühe wie zu Uroma`s Zeiten ausprobieren, denn die soll ja sehr gesund sein. Aber ich wollte dann schon auch Knochen von einem gut gehaltenem, gesundem Tier. Ein Bauer im Dorf hat Anfang dieses Jahres Schwein geschlachtet. Da haben wir unseren Jahresvorrat an Fleisch gekauft. Er hält seine Tiere gut, wir holen bei ihm auch immer unsere Milch, weil ich da die Kühe fast das ganze Jahr auf der Wiese nebenan rumlaufen sehe und ansonsten sehen wir sie immer beim Milch holen. Auch Rind schlachtet er einmal im Jahr, wo wir dann auch was von kaufen. Na jedenfalls haben wir uns diesmal auch Knochen geben lassen. Und da es heute kalt draußen war, habe ich meinen „Hexenofen“ angemacht und da hat nun den halben Tag die Brühe drauf gekocht.

In den Topf kommen geschälte und 2 – 3mal durchgeschnittene Möhren, 3 Zwiebeln halbiert, 3 Knoblauchzehen und was man an Kräuter mag und findet. Ich habe frische Kräuter aus meinem Garten genommen. Darunter waren Rosmarin, Thymian, Zwiebellauch, Ysop und Fenchel. Alles in einen großen Topf geben, Salz und Pfeffer dazu, mit ca. 2 Liter Wasser auffüllen und mindestens 3 Stunden köcheln lassen. Ich habe es 6 Stunden auf dem Herd gehabt. Man kann das dann sofort trinken oder einfrieren. Wir haben einen Teil gleich gegessen und den Rest habe ich eingefroren. Es war auf jeden Fall lecker und ich werde das in Zukunft auch öfter machen. Der Winter bietet sich dafür an, weil erstens geschlachtet wird und zweitens mein „Hexenofen“ an ist und ich so keinen Strom für meinen „normalen“ Herd verbrauche.

Knochenbrühe enthält viel Kollagen, Mineralstoffe usw. Sieist gut Für unsere Knochen, Muskeln, Immunsystem; Gelenke uvm. Außerdem wird hier etwas sinnvoll verwendet, was sonst einfach ungenutzt weggeworfen wird.

Mein „Hexenofen“