Der Flieder blüht und duftet bei uns überall und er ist eine echte Augenweide. Aber man kann ihn auch für Gaumenfreuden nutzen. Deshalb habe ich ein paar Fliederdolden gepflückt und die ganzen kleinen Miniblüten abgezupft und in einen Topf gegeben. Dann habe ich alles mit Wasser aufgefüllt und für drei Tage an einem kühlen Ort ziehen gelassen. Danach habe ich alles abgesiebt und die entstandene Flüssigkeit geteilt. 750ml habe ich in einen Topf mit 500g Gelierzucker 2:1 gemischt, alles aufgekocht, drei Minuten sprudelnd kochen lassen und in saubere Gläser abgefüllt. Fertig war der Fliedergelee. Den Rest habe ich mit Zucker (auf 1 Liter Flüssigkeit ca. 750g Zucker) zu einem Sirup eingekocht.
Schlagwort: Rezept
gebackene Ahornblüten
Da wir gern mal was neues ausprobieren, was es nicht im Supermarkt zu kaufen gibt, haben wir heute zum Kaffee mal Ahornblüten gegessen. Erstmal nur ein paar, da wir ja nicht wußten, ob das Ganze auch schmeckt. Also ich habe dafür ein paar Ahornblüten von unserem Baum gepflückt und einen Teig angerührt. Und zwar aus Mehl, Ei, Salz, Natron und Milch. Eine Menge gebe ich diesmal nicht an, da es ja auf die Menge der Blüten ankommt. Dann Öl in eine Pfanne und erhitzen. Die Blüten durch den Teig ziehen und in Öl ausbacken. Anschließend haben wir sie noch mit Zimt – Zucker bestreut. Echt lecker. Man kann übrigens alle Ahornsorten benutzen.
Selbstgemachte Butter
Ich dachte immer, Butter machen ist eine Riesen – Wissenschaft. Aber so ist es gar nicht. Ich habe in einem Buch mich etwas belesen und dann einfach ausprobiert. Also ich habe ca. 1 – 2cm (Roh-) Milch in eine Auflaufform gegossen und diese dann 1 – 2 Tage im Kühlschrank stehen lassen. Dann hat sich oben drauf eine etwas dickere Schicht gebildet. Das ist der sogenannte Rahm. Den habe ich vorsichtig mit einem Löffel abgenommen und in ein Glas gefüllt. So und jetzt wird geschüttelt. Und zwar ein paar Minuten. Dann wird das Ganze erst fest und dann bildet sich ein Klumpen und extra Flüssigkeit. Das sind jetzt die Butter und die Buttermilch. Die Buttermilch abgießen (und trinken oder anderweitig verwenden) und sehr kaltes Wasser zu dem Butterstück geben und wieder etwas schütteln. Wenn das Wasser trübe wird austauschen. Das Ganze solange machen, bis das Wasser klar bleibt (ca. 2mal). So dann Wasser abgießen und fertig ist die Butter.
Ich war so stolz auf mein erstes selbstgemachtes Stück Butter. In den nächsten Tagen haben die Kinder geschüttelt. Und sie haben sich so über das jeweilige Ergebnis gefreut! Unsere Kleinste ist ganz aufgeregt durch`s Haus gerannt : „Ich habe Butter gemacht!“
Also ruhig mal ausprobieren. Lohnt sich bestimmt.


Der Rahm, der abgenommen wird. 
Die fertige Butter.
DIY Joghurt
Da haben wir mal was Neues ausprobiert. Und es hat funktioniert!!! Und ganz wichtig, es hat allen geschmeckt. Also erstmal die komplizierte Anleitung, die ich in einem Buch gefunden habe. Also die Milch auf 88° erhitzen, dann auf 44° abkühlen lassen und den Naturjoghurt einrühren. Jetzt bei 44° ca. 6 – 8 Stunden warmhalten oder in den Joghurtbereiter geben. Da ich aber die einfachen Sachen liebe und in Ermangelung eines Speisethermometers und eines Joghurtbereiters mir was anderes ausdenken mußte, habe ich „meine“ einfache Variante probiert. Und sie hat funktioniert. Also ich habe 1 Liter (Roh-) Milch bis kurz vor dem kochen erhitzt und dann wieder abkühlen lassen bis sie gut lauwarm war. Dann habe ich ca. 4 Eßlöffel Naturjoghurt mit dem Schneebesen eingerührt und alles in ein Glas gefüllt und zugeschraubt. Das Ganze habe ich zusammen mit einer Wärmflasche über Nacht in den geschlossenen Backofen gestellt. Und siehe da …. am nächsten Morgen hatten wir Joghurt. Den haben wir dann mit Ananas, Kokos und Zucker verfeinert. Wir haben ihn auch schon einmal mit eingeweckten Pflaumen probiert. Den Varitionen sind ja hier keine Grenzen gesetzt. Und wie immer gilt … ich weiß, was drin ist bzw. ganz wichtig was nicht drin ist.
Wildkräutersalat
Es werden ja nun zum Glück immer mehr Kräuter, die wieder wachsen. Also stand heute mal wieder ein Kräutersalat abends bei uns auf dem Tisch. Gesammelt habe ich heute Giersch, Löwenzahn, Gundermann, Vogelmiere und Taubnessel. Und dann fiel mir noch ein Stück Brot auf, daß leider schon ziemlich hart war. Das habe ich heute kleingeschnitten und mit selbstgemachtem Knoblauchöl in der Pfanne angebraten und unter den Salat gemischt. Auch im Salat war Knoblauöl, so daß das super gepasst hat. War echt lecker, super gesund und (bis auf das Brot) kostenlos.
Rote Beete mal anders – als Kuchen
Rote Beete sind ja sehr gesund, aber ebend nicht jedermanns Sache. Ich habe da mal was Neues ausprobiert und es hat allen echt lecker geschmeckt. Ich habe heute einen Rote – Beete – Kuchen gebacken. Der ist relativ einfach zu machen und schmeckt wirklich gut. Du brauchst: 150g Mehl, eine kleine Rote Beete, 160ml Öl, 2 TL Backpulver (oder 1/2 TL Natron), 1 Prise Salz, 200g Rohrzucker, 2 Eier und ca. 60g gehackte Walnüsse. Falls Du Natron statt Backpulver benutzt, dann füge noch einen Schluck Milch dazu. So jetzt die Rote Beete schälen und raspeln und dann alles in einer Schüssel verrühren. Den Teig in eine gefettete Kastenform geben und bei 175° für 45 Minuten backen. Abkühlen lassen und mit Puderzucker bestreuen. Wenn er über Nacht stehen lässt, schmeckt er noch besser.
Bananenkuchen
Bananenkuchen ist echt lecker und macht total satt. Außerdem ist er gar nicht so schwer zu backen. Du brauchst 300g Mehl, 250g Zucker, 100ml Pflanzenöl, 3 Eier und 1Pck. Backpulver (ich benutze generell kein Backpulver, sondern nehme reines Natron, für diesen Kuchen hier 1/2 Teelöffel). Außerdem 1 Becher Creme fraiche und 5 Bananen. Schäle 4 Bananen und zerdrücke sie mit einer Gabel in einer Schüssel. Dann füge alle anderen Zutaten dazu und verrühre sie zu einem Teig. Anschließend gibst Du den Teig in eine eingefettete Auflaufform und backst den Kuchen knapp 20 Minuten bei 180°
Anschließend läßt Du den Kuchen abkühlen. Wenn er kalt ist, dann kommt noch die Buttercreme drüber. Dafür brauchst Du 1 Pck. Frischkäse (200g), 100g weiche Butter, ca. 150g Puderzucker und etwas Vanille. Mische alles zusammen bis es eine schöne Creme ist und streiche sie auf den Kuchen. Schäle jetzt die letzte Banane und schneide sie in Scheiben. Verteile sie auf dem Kuchen und streue noch Schokoladenstreusel darüber. Jetzt ist er fertig. Also dann guten Appetit.



























