Selbstgemachte Butter

Ich dachte immer, Butter machen ist eine Riesen – Wissenschaft. Aber so ist es gar nicht. Ich habe in einem Buch mich etwas belesen und dann einfach ausprobiert. Also ich habe ca. 1 – 2cm (Roh-) Milch in eine Auflaufform gegossen und diese dann 1 – 2 Tage im Kühlschrank stehen lassen. Dann hat sich oben drauf eine etwas dickere Schicht gebildet. Das ist der sogenannte Rahm. Den habe ich vorsichtig mit einem Löffel abgenommen und in ein Glas gefüllt. So und jetzt wird geschüttelt. Und zwar ein paar Minuten. Dann wird das Ganze erst fest und dann bildet sich ein Klumpen und extra Flüssigkeit. Das sind jetzt die Butter und die Buttermilch. Die Buttermilch abgießen (und trinken oder anderweitig verwenden) und sehr kaltes Wasser zu dem Butterstück geben und wieder etwas schütteln. Wenn das Wasser trübe wird austauschen. Das Ganze solange machen, bis das Wasser klar bleibt (ca. 2mal). So dann Wasser abgießen und fertig ist die Butter.

Ich war so stolz auf mein erstes selbstgemachtes Stück Butter. In den nächsten Tagen haben die Kinder geschüttelt. Und sie haben sich so über das jeweilige Ergebnis gefreut! Unsere Kleinste ist ganz aufgeregt durch`s Haus gerannt : „Ich habe Butter gemacht!“

Also ruhig mal ausprobieren. Lohnt sich bestimmt.

DIY Joghurt

Da haben wir mal was Neues ausprobiert. Und es hat funktioniert!!! Und ganz wichtig, es hat allen geschmeckt. Also erstmal die komplizierte Anleitung, die ich in einem Buch gefunden habe. Also die Milch auf 88° erhitzen, dann auf 44° abkühlen lassen und den Naturjoghurt einrühren. Jetzt bei 44° ca. 6 – 8 Stunden warmhalten oder in den Joghurtbereiter geben. Da ich aber die einfachen Sachen liebe und in Ermangelung eines Speisethermometers und eines Joghurtbereiters mir was anderes ausdenken mußte, habe ich „meine“ einfache Variante probiert. Und sie hat funktioniert. Also ich habe 1 Liter (Roh-) Milch bis kurz vor dem kochen erhitzt und dann wieder abkühlen lassen bis sie gut lauwarm war. Dann habe ich ca. 4 Eßlöffel Naturjoghurt mit dem Schneebesen eingerührt und alles in ein Glas gefüllt und zugeschraubt. Das Ganze habe ich zusammen mit einer Wärmflasche über Nacht in den geschlossenen Backofen gestellt. Und siehe da …. am nächsten Morgen hatten wir Joghurt. Den haben wir dann mit Ananas, Kokos und Zucker verfeinert. Wir haben ihn auch schon einmal mit eingeweckten Pflaumen probiert. Den Varitionen sind ja hier keine Grenzen gesetzt. Und wie immer gilt … ich weiß, was drin ist bzw. ganz wichtig was nicht drin ist.

Glitzermuscheln

Ich liebe es ja zu basteln. Und manchmal sind es einfach die kleinen Dinge, die einfach wunderschön sind. Heute habe ich ein paar Muscheln verziert. Das hat so viel Spaß gemacht und ich finde sie wirklich schön. Also ein paar Muscheln habe ich ja noch von den großen. Da werde ich also sicher mal zwischendurch noch welche machen. Ansonsten habe ich ja auch noch kleine Muscheln oder gehe welche sammeln. Jedenfalls sind es jetzt wunderschöne kleine Deko – Teile.

Feenhaus

Manchmal finde oder sehe ich was und dann fällt mir dazu spontan was ein. Manchmal auch nicht. Dann landen die Dinge erstmal in meinem Kreativzimmer bis mir doch was einfällt. So war es diesmal. Ich hatte im Garten einige trockene Zweige abgeschnitten, die wie kleine Bäumchen aussahen. Und dann gab`s noch ein paar andere Dinge aus der Natur wie Baumrinde, leere Nüsse u.ä. Und da Feen ja bekanntlich sehr auf Glitzer stehen, habe ich dann doch was gezaubert. 🙂

unsere neue Terrasse

Als wir unser Haus vor etwas mehr als 10 Jahren kauften, wollten wir auch eine Terrasse haben. Damals aber nicht mit Steine, sonder wir wollten sozusagen den Strand vor der Tür haben. Daher haben wir mit Natursteine alles abgegrenzt und dann mit Sand aufgeschüttet. Nun ja, jetzt sollte es mal anders werden.

Also haben wir nun Terrassenplatten gekauft und uns eine entsprechende Terrasse neu gemacht, nachdem wir die alte „entfernt“ hatten. Wobei der Sand sich natürlich sehr gut als Unterlage gemacht hat. Heute sind wir nun fertig geworden und konnten bei dem schönem Wetter auch noch ein bißchen das Ergebnis genießen. 🙂

Unsere alte Terrasse und der Beginn des „Abriss“ 🙂

Wir sind mit dem Ergebnis mehr als zufrieden. Jetzt kann das schöne Wetter kommen!

Streichkäse selbstgemacht

Da wir unsere Milch direkt vom Bauern holen, bietet es sich ja an viele Milchprodukte selbst herzustellen. Wenigstens ab und zu. Einen Käse zum streichen zu machen ist gar nicht so schwer und geht auch ziemlich schnell. Und die der Vielfalt sind keine Grenzen gesetzt.

Ich nehme 1 Liter Milch und 1 TL Salz. Das wird zusammen aufgekocht und dann vom Herd genommen. Jetzt kommt ein Eßlöffel Essigessenz dazu. Auch eventuelle Kräuter o.ä. werden jetzt hinzugefügt. Alles in der nächsten Minute immer wieder mal umrühren und dann ca. 10 Minuten stehen lassen. In der Zeit trennt sich die Molke. Jetzt ein Sieb nehmen und mit einem Tuch auslegen und alles reingießen. Die Molke fließt jetzt ab und der feste Bestandteil bleibt im Tuch. Das zusammendrehen und so die Molke rauspressen. Dann einfach ein paar Stunden ruhen lassen. Jetzt die entstandene Käsekugel aus dem Tuch nehmen und fertig.

Fichtennadelsirup

Jedes Jahr im Mai fangen die Nadelbäume an auszutreiben. Die ganz jungen Triebe kann man für einen tollen Sirup verwenden. Ich schneide mir die jungen Triebe von unseren eigenen Fichten und übergieße sie mit Wasser. Dann lasse ich das Ganze aufkochen und abgedeckt über Nacht stehen. Am nächsten Tag alles absieben und mit Zucker (1 Liter Flüssigkeit auf 1kg Zucker) vermischen und dann solange einkochen, bis die gewünschte Konsistenz gegeben ist. Das kann mit unter 2 – 3 Stunden dauern. Man kann das auch mit z. Bsp. Tannennadeln o.ä. machen (nur nicht mit Eibe bitte, die ist giftig!!!)

Der Sirup wird bei uns gern auf`s Brötchen gemacht oder auch zum Süßen an den Tee. Besonders gern benutzen wir ihn auch bei Husten. Dann wird mehrmals täglich ein Teelöffel voll eingenommen. Das Gute daran ist, daß auch die Kinder den natürlich gerne nehmen!!!! 🙂

Buttervariationen

Butter verwenden wir sehr viel. Wir haben irgendwann die künstliche Pflanzenmagerine mit all ihren Zusatzstoffen einfach nicht mehr gekauft und benutzen seitdem nur noch die ganz einfache Butter. Der Vorteil daran ist auch, daß man sie fast unendlich verfeinern kann.

Heute gibt`s zwei Varianten. Einmal haben wir die Butter mit Rauke, Knoblauch, Knoblauchsrauke und Salz gemacht. Schmeckt sehr gut zu herzhaftem Brot.

Und einmal haben wir eine leckere Löwenzahnvariation gemacht. Hier habe ich nur die gelben Blütenblätter benutzt und noch mit Salz gewürzt. Man kann aber an Stelle von Salz auch Zucker oder Honig nehmen, dann hat man eine leckere, süße Butter zum Frühstück.

ein paar Beete im Garten

Dieses Jahr probieren wir mal was Neues in unserem Garten aus. Beet haben wir ja logischerweise schon immer im Garten. Jetzt hatten wir aber noch Verpackungsmaterial. Das hatten wir aufgehoben, weil es schon besonders war. Gut so, jetzt haben wir eine Nutzung dafür gefunden. Ich hatte irgendwo gelesen, daß Hochbeet sehr gut für den Gemüseanbau geeignet sind. Dazu müssen sie nicht unbedingt ein Meter hoch oder so sein. Also auf geht`s… alle Kästen aufgestellt, mit Unkrautvlies ausgelegt und schöne, gute Komposterde drauf. Gesät hab` ich auch schon. Also heißt es jetzt gießen und abwarten.

Gartendeko aus Zaunresten

Nachdem wir nun den neuen Zaun gezogen hatten, war etwas übrig geblieben. Als der Rest da so rumlag und ich überlegte, wo wir ihn vielleicht noch gebrauchen könnten, fiel mir ein, daß ich irgendwo schonmal Deko aus Draht gesehen hatte. Also hab ich mich hingesetzt, ein Stück abgeschnitten und einfach probiert. Ich hab`einfach solange gebogen und verdrahtet, bis es gepasst hat. Die Kinder haben ein paar Perlen aus Kunststoff gesponsert und so ist es schön bunt geworden. Es war mal was ganz anderes. Hat aber Spaß gemacht und das Ergebnis ist schön geworden. Jetzt ist immernoch was übrig. Aber daraus mache ich bestimmt noch ähnliche Sachen.