Schon seit ein paar Jahren mache ich für meinen Mann Likör selbst. Obwohl ich selbst gar keinen Alkohol trinke, macht es mir Spaß immer wieder auch mal was neues auszuprobieren oder neue Zusammenstellungen zu probieren. Diesmal war es aber ein einfacher Rhababarlikör, der jetzt lange genug gezogen ist. Jetzt ist er fertig. Außerdem habe ich dieses Jahr einen Likör mit Ahornblüten angesetzt, der jetzt auch fertig geworden ist. Letztes Jahr habe ich dann auch angefangen und das Obst, was ja dann übrig bleibt, zu nutzen. Ich hatte einige Jahre überlegt, was man damit machen könnte. Denn normalerweise bekommen sämtliche Küchenabfälle bei uns unsere zwei kleinen Minischweine. Aber bei dem stark alkoholischem Obst ging das natürlich nicht 🙂 und so ist das leider immer auf dem Kompost gelandet. Das war immer sehr schade, weil wir generell gar kein Essen wegwerfen. Obwohl es uns vor ein paar Jahren eine echt lustige Geschichte beschert hat. Wir hatten auf unserem Kompost eine Ratte entdeckt, die wohl von dem Obst gegessen hatte. Die war recht lustig anzusehen, so voll betrunken:-) Naja hat sie sich wohl auch gemerkt, wir haben danach nie mehr eine gesehen. Aber wie gesagt, was zu Essen landet da eh nicht. Na wie auch immer, jedenfalls habe ich dann angefangen aus den Früchten Marmelade zu machen. Und das funktioniert gut und schmeckt auch gut. Jedenfalls meinem Mann und auch in der Familie haben wir schon das ein oder andere Glas verschenkt. Auf den Etiketten steht dann immer z. Bsp. Rhababarmarmelade „Papa Speziale“ damit die Kinder nicht rangehen! 🙂
Schlagwort: DIY
Himmbeeren und noch mehr Himbeeren
Wir haben dieses Jahr wieder wahnsinnig viele Himbeeren. Und damit kann man ja echt viele Sachen machen. Natürlich kommt ein Teil zum Wintervorrat. Und nachdem Marmelade gekocht wurde, ein paar eingefroren sind und auch als Kompott eingekocht wurden, gibt es natürlich auch frisch welche zu genießen. Schließlich sind die kleinen Süßen ja wahnsinnig gesund. Und deshalb haben wir auch mal einen Smoothie gemacht. Diesmal mit Mango, Apfel und natürlich jede Menge Himbeeren. Sehr lecker und unbedingt empfehlenswert. Und dann gab es letzten zum Kaffee ganz einfache gefüllte Blätterteigtaschen. Ich habe sie gefüllt mit Marzipan und frischen Himbeeren. Auf die fertigen Taschen kam dann noch (wer wollte) süße Kaffeesahne drauf. Sehr lecker!



Himbeer – Marmelade 
eingekochte Himbeeren
Silberhochzeit
vor ein paar Tagen gab`s in unserem Bekanntenkreis Silberhochzeit. Da habe ich mich ein bißchen kreativ betätigt und was gebastelt. Ich hatte bereits vor einiger Zeit ein Bild mit Kiesel gemacht und habe entsprechend der Silberhochzeit nochmal eins gebastelt. Ich mache gerne was originelles (nicht kaufbares 🙂
Auch wenn das Bild jetzt etwas dunkel geworden ist, hat die Braut natürlich auch ein Gesicht! 🙂
Pusteblumen mit Glitzer
Ich habe vor einiger Zeit einen wunderschönen Beitrag gelesen, wie man Pustblumen haltbar macht. Ich fand diese Idee so schön, daß ich sie auch ausprobiert habe. Die Pusteblumen sind wunderschön geworden. Ich habe sie dann aber noch etwas verfeinert, indem ich sie mit Glitzer in verschiedenen Farben dekoriert habe. Jetzt habe ich ein paar wunderschöne bunte Pusteblumen zu stehen, welche sich für vielerlei Bastelarbeiten weiterverwenden lassen. Wie z. Bsp. für meine Wollpüppchen, die ich immer mal wieder zu allen möglichen Anlässen mache. Aber dazu in einem späteren Beitrag mehr:-)
eigene Ernte und der Wintervorrat
So nun geht die Ernte im Garten ja wieder richtig los. Heute gab`s schonmal so einiges zu ernten und dann wil natürlich auch alles verbraucht bzw. haltbar geacht werden. Denn auch Winter wollen wir ja von unseren eigenen Leckereien schlemmen:-) So wurden heute im Garten folgendes geerntet und daraus gemacht bzw. wird noch gemacht. Himbeeren… wir haben dieses Jahr jede Menge Himbeeren. Sie wurden bereits zu Marmelade und Kuchen verarbeitet und natürlich werden auch welche gleich gegessen. Schließlich sind sie mega gesund. Außerdem werde ich noch einige einmachen. Ein paar sind auch schon eingefroren, aber die Sträucher hängen ja noch voll. Kirschen… also die werden gleich gegessen:-) Möhren… da haben ich schon einige in Gewürzöl eingelegt, einige sind in der Tiefkühltruhe gelandet und einige im Möhrensalat. Ringelblumen… nehme ich für Salat, getrocknet als Tee und natürlich mache ich noch eine Salbe, dazu folgt später ein Beitrag. Die erste Zucchini war auch dabei. Die gibt es als Gemüse zum Abend. Wenn dann mehrere sowiet sind mache ich davon Gläserweise Zucchinisalat ein. Dazu folgt dann sicher auch nochmal ein Beitrag. Die Johannisbeeren waren nicht soviele, die werden gleich vernascht. Und die Stachelbeeren werden zu Marmelade verarbeitet und dann noch welche eingemacht. So haben wir alles immer frisch auf dem Tisch und auch gleich was für die kalte Jahreszeit.
weiße Kokoscreme
Ich liebe ja den Geschmack von Kokos und weißer Schokolade. Und weil das auch gut auf`s Brötchen passt und lecker ist, machen wir ab und zu eine Kokoscreme selbst. Dazu nehme ich 125g Butter zusammen mit 2 Tafeln weiße Schokolade und schmelze beides in einem Topf. Dann kommt 200g gezuckerte Kondensmilch dazu und alles schön cremig verrühren. Zum Schluß noch Kokosraspeln ca. 100g (oder mehr, wer möchte:-) alles schön vermischen und noch heiß in Gläser füllen. Das ist ein wirklich schnelles und einfaches Rezept, auch wenn diesmal nicht ganz so gesund. Aber das muß auch mal sein:-) Undwenigstens ist es ohne Palmöl (wenn man die Schokolade entsprechend kauft) Also dann gutes Gelingen und guten Appetit!
Selbermachen statt kaufen
Vor ein paar Jahren habe ich angefangen nach und nach Dinge selbst zu machen. Es hat mich einfach fasziniert nicht mit allem vom Supermarkt abhängig zu sein, selbst zu wissen, was drin ist und vor allem zu wissen, wie man was machen kann. Und ich finde es wahnsinnig toll, Dinge zu kreieren oder zu machen, die man sowieso nirgends kaufen kann. So ist es mit der Zeit immer mehr geworden. Am Anfang war es „nur“ die Marmelade. Dann ging es auch ans Waschmittel, was ich immer selber mache, Gemüse einlegen, Mehl mahlen, Brot und Brötchen backen, Salben und Hustensirup machen um nur einiges zu nennen. In letzter Zeit hab` ich nun auch den Joghurt und unsere Butter selbstgemacht und auch Käse habe ich schon ausprobiert. Und natürlich gehören auch meine getrockneten Kräuter für Tee absolut dazu. Somit hatte ich heute einiges auf dem Schrank zu stehen, wo ich früher nie gedacht (bzw. gewußt:-) hätte, daß ich das alles mal selber machen kann. Wer Spaß am Gärtnern, am Kochen und Backen hat, dem kann ich nur empfehlen, es auch zu machen. Denn auch wenn es natürlich (manchmal viel) Zeit in Anspruch nimmt, lohnt sich der Aufwand. Denn auch eine selbstgemachte Butter schmeckt anders, als eine gekaufte. Und die selbstgemachten Lebensmittel sind nicht nur gesund sondern machen auch satt!!! Ein selbstgebackenes Brötchen mit ordentlichen Zutaten macht mehr satt als zwei gekaufte! Das ist auch bei vielen anderen Lebensmitteln so. Es hat mich z. Bsp. bei Corneflakes irgendwann total genervt, daß die Kinder von einer Schüssel voll Flakes nicht satt wurden. Irgendwann hab` ich gesagt, was nicht satt macht, wird nicht mehr gekauft. Dann habe ich mal Corneflakes selbst gemacht. Die waren zwar nicht so formschön, aber siehe da, die Kinder waren schon nach einer halben Schüssel satt. Das sagt eigentlich schon alles über unsere Lebensmittelindustrie aus! Also nur Mut zum selbermachen … und nicht formschön schmeckt trotzdem.

Die Marmeladenküche ist eröffnet
Jetzt geht es wieder los! Ständig kann irgendwas geerntet werden und möchte dann zu irgendwelchen Köstlichkeiten verarbeitet werden. Marmelade essen wir sehr viel, aber kaufen brauchen wir sie schon lange nicht mehr. Wir haben immer genug selbst gekocht. Also jetzt waren die Erdbeeren und die Himbeeren dran. Selbstgemachte Marmelade ist ebend mit nichts gekauftem zu vergleichen.
DIY Johanniskrautöl
Um den 21. Juni rum ernte ich immer die Blüten vom Johanniskraut. Möglichst an einem trockenen Tag. Ich sammle ein kleines Glas voll. Und auch wenn es immer ein kleines Glas ist, dauert es eine gefühlte Ewigkeit, bis es voll ist 🙂 Dann fülle ich es mit Öl auf und lasse es auf meiner Fensterbank ca. 4 – 6 Wochen ziehen. Bis sich das Öl schön rot gefärbt hat. Daher kommt auch der Name Rotöl. Dann absieben und in Fläschchen füllen. Wir haben immer einen Vorrat davon im Haus. Wir benutzen es zum Einreiben bei Gelenkschmerzen, Rückenschmerzen (die meinen Mann manchmal plagen) oder auch Muskelkater. Man kann dafür jedes beliebige Öl je nach Vorliebe benutzen, ich nehme immer Sonnenblumenöl, weil es ziemlich neutral ist.
Rosenblüten – Gelee
Rosen sind ja wunderschöne Blumen, aber man kann sie auch kulinarisch vielfältig nutzen. Ich habe im Garten eine sogenannte „Apothekerrose“. Diese duften besonders stark und dieses Jahr blüht sie auch besonders viel. Also haben wir schonmal einiges an Blütenblätter gepflückt. Dann müssen die weißen Blütenböden abgeschnitten werden, da sonst alles bitter wird. Jetzt kommt alles in einen Topf mit Wasser und dann wird das Ganze erhitzt (aber auf keinen Fall kochen!!!), Deckel drauf und über Nacht ziehen lassen. Am nächsten Tag alles absieben und auf je 750ml Rosenwasser 500g Gelierzucker 2:1 geben und nach Anleitung zubereiten. Alles in saubere Gläser füllen, kurz auf den Kopf stellen und demnächst auf dem Sonntagsbrötchen genießen! 🙂
Man kann natürlich jede Rose nehmen. Außer die aus dem Blumenladen, auf die würde ich eher verzichten!







































