Eigene Hefe benutzen

Ich habe vor einiger Zeit etwas wirklich wunderbares gelesen, was ich unbedingt ausprobieren wollte. Hefe selbst zu machen. Aber nicht, wie gewohnt das Pulver oder den Hefewürfel, sondern Hefewasser. Und das ist so einfach. Allerdings braucht es Zeit. Aber das ist nicht schlimm, muß man ebend warten. 🙂

Also ich habe es mit unseren eigenen Weintrauben ausprobiert. Man kann aber auch jedes andere NATÜRLICHE!!! Obst, Gemüse, Blüten oder Kräuter nehmen. Nicht vorher abwaschen! Deshalb lieber keins aus dem Supermarkt benutzen. Ein Schraubglas für ca. 1 Liter und ca. ein Drittel mit dem kleingeschnittenem Obst o.ä. füllen und den Rest mit Wasser auffüllen und zuschrauben. Fertig! Also erstmal. Jetzt ein paar Tage Geduld. Täglich das Glas umdrehen, damit sich alles immer schön vermischt und öffnen, damit Kohlendioxid entweichen kann. Wenn sich anfangen Bläschen zu bilden, dann den Deckel nur noch lose draufschrauben. Wenn das ganze nach ca. 4 bis 8 Tagen (je nach Raumtemperatur, Jahreszeit, Obst usw.) anfängt zu sprudeln, ist das Hefewasser fertig.

Jetzt hab`ich es zum Brot backen benutzt. 500g Mehl, 350 ml Hefewasser, 1 TL Salz und eine Prise Zucker. Alles zu einem Teig kneten und dann lange!!! gehen lassen. Ich mache den Teig morgens und lasse es dann den ganzen Tag gehen. Spät nachmittags backe ich das Brot, welches es dann zum Abend gibt.

Dazu einen Brotteig formen, einschneiden, mit Wasser besprühen und bei 230° in den Backofen schieben. Den Backofen noch mit Wasser einsprühen und die Temperatur auf 180 – 200° runterstellen. 30 – 45 Minuten backen.

Der Fantasie sind hier keine Grenzen gesetzt. Weder bei der Zubereitung des Hefewassers, noch bei den Zutaten für den Teig. Ich werde das sicherlich noch in vielen Varianten ausprobieren.

DIY Weihnachtsbaum aus Palletten

Aus Palletten kann man viele tolle Sachen machen. Wir haben es hier mal mit Weihnachtsbäume für draussen probiert. Dazu habe ich die Palletten einmal diagonal zersägt und dann wie einen Weihnachtsbaum zusammengeschraubt. Anschließend schön dunkelgrün lackiert und trocknen lassen. Dann habe ich in unregelmäßigen Abständen Schrauben eingedreht und daran dann eine Lichterkette und Kugeln aus Kunststoff, die nicht mehr ganz so super (zumindets für drinnen) waren befestigt bzw. angehangen. Fertig ist die tolle Deko.

Walnuss – Bastelei

Unser Baum trägt, wie fast alle Jahre immer reichlich Nüsse. Und auch die Schalen lassen sich ja vielseitig nutzen. Wir nutzen die Schalen z. Bsp. um unseren Kamin an zu machen. Aber manchmal ebend auch zum Basteln. So haben wir diesmal die Walnusshälften, die ganz geblieben sind mit etwas Moos gefüllt und ein Bändchen eingeklebt. Anschließend noch ein Mini – Figürchen eingeklebt und schon ist ein weihnachtlicher Anhänger fertig. Wir haben sie an einem Tannenzweig zu hängen. Man könnte sie aber z. Bsp. auch als Geschenkanhänger benutzen.

DIY Kirschkernkissen

wir haben dieses Jahr ganz fleißig Kirschkerne gesammelt und gesäubert. Dabei haben wir auch die gaaaanz vielen von den Staren fein säuberlich abgefressenen aufgesammelt. 🙂 Nachdem sie schön Zeit zum Trocknen hatten, ist ja jetzt die Jahreszeit angebrochen, in der wir wieder basteln und Zeit für Handarbeiten und allerlei Dinge haben. Also haben wir nun die Kerne genutzt und haben zwei schöne Kirschkernkissen in Herzform aus Samt genäht. Und da die Kerne ganz kostenlos waren, ist die Wärme gleich noch viel zufriedenstellender.

Birnen, Birnen, Birnen…. und Amaretto

Wie schon seit vielen Jahren haben wir auch dieses Jahr wieder soviele Birnen, daß es mir unmöglich ist, alle zu verarbeiten. Es ist echt unvorstellbar, aber obwohl ich jeden Tag Birnen verarbeite, reicht die Zeit nicht, um alle zu nutzen. Na jedenfalls koche ich auch viel Marmelade und verfeinere sie gern. Wahnsinnig gerne wird bei uns die Birnen – Amaretto – Marmelade gegessen. Dazu entkerne ich die Birnen und koche sie mit etwas Wasser (Kochbirnen!). Dann werden sie püriert und mit entsprechender Menge Gelierzucker 2:1 (also 1kg Birnen auf 500g Zucker) aufgekocht. In der Zeit in die sauberen Gläser den Amaretto einfüllen ( etwa 2cm hoch). Wenn die Marmelade fertig gekocht hat, heiß in die vorbereiteten Gläser füllen, verschließen und ein paar Minuten auf den Kopf stellen. Wichtig ist, den Amaretto nicht mit zu kochen. Er verflüchtigt sich und man nur eine einfache Birnenmarmelade. Wir nehmen immer den alkoholfreien Amaretto, damit das auch alle essen können.

Eichelmehl

Es ist absolut faszinierend, was uns die Natur alles bietet. Und das völlig kostenlos. Man muß es nur wissen und dann natürlich auch machen. Vor ein paar Jahren haben wir angefangen Mehl aus Eicheln zu machen. Seitdem mache ich das (fast) jedes Jahr. Ich nehme es zum Plätzchen backen oder auch zum Backen von Brot. Es wird mit einem beliebigen Getreidemehl gemischt. So…wie wird das Eichelmehl nun gemacht? Nachdem man die Eicheln gesammelt hat, gebe ich sie immer in eine große Schüssel mit Wasser. Alle die jetzt oben schwimmen, werden aussortiert. Der Rest kommt nass in den Backofen für ein paar Minuten. Bei den meisten platzt jetzt die Schale auf. Nun können sie geschält werden. Anschließend kommen sie wieder in eine Schüssel mit Wasser um die Bitterstoffe zu entfernen. Das Wasser wechsle ich einmal täglich. Bis es nicht mehr braun ist. Das dauert ca. 3 Tage. Jetzt werden sie gerieben, auf einem Backblech getrocknet und dann fein gemahlen. Entweder mit einem Hochleistungsmixer oder auch mit einer Getreidemühle o.ä. Fertig ist das Mehl. Zugegeben, das ist etwas Arbeit, aber es ist auch eine ganz besondere Zutat, die es nirgends zu kaufen gibt (hab‘ ich jedenfalls noch nicht gesehen). Außerdem ist es wie alle Nahrungsmittel aus der Natur gesund, frei von jeglichen Menschen gemachten Stoffen und kostenlos. Den gesunden Waldspaziergang gibt’s noch dazu.

DIY immer benutzbare Notizzettel

Umweltschutz und der sparsame Umgang mit unseren Ressourcen ist ein wichtiges Thema. Papier ist ja ein nachwachsender Rohstoff und wird zum Glück auch wieder verwertet. Trotzdem verbrauchen wir z.Bsp. unglaublich viele Notizzettel. Also hab‘ ich eine Sperrholzplatte in vier gleiche Teile gesägt und sie mehrfach mit Kreidefarbe gestrichen. Jetzt nehmen wir für kurze Notizen unsere kleinen Mini – Tafeln und einen Kreidemarker (einfache Kreide geht auch, schreibt aber nicht so fein oder man müsste sie anspitzen). Wenn die Notiz nicht mehr gebraucht wird, wird sie einfach feucht abgewischt.😊

Traubensaft

Ja nun ist Herbst und es gibt soviel zu tun, daß man gar nicht weiß, was man zuerst machen soll. Aber … einfach anfangen und machen. 🙂 So haben wir es auch mit unseren Weintrauben gemacht. Wir haben dieses Jahr wieder wahnsinnig viele und da Alkohol nicht so unser Ding ist, nehmen wir ebend den Saft. Also haben wir etwa dreiviertel unserer Trauben geerntet und gepresst. Heraus kamen mehrere Liter echt leckerer Traubensaft. Die restlichen Trauben haben wir so genascht.

Kürbis – Marmelade

Nun sind unsere Kürbisse soweit. Und es sind doch recht viele. Also haben wir mal was Neues ausprobiert und haben eine Marmelade mit Kürbis und Obst ausprobiert. Ich habe einen kleinen Hokkaido – Kürbis genommen und dazu Äpfel, Orangen und Ingwer. Alles klein schneiden und abwiegen, so das es insgesamt 1 kg ist. Dann mit einem kleinen Schluck Wasser, einer Zimtstange und 3 Nelken zum Kochen bringen und ca. 30 Minuten köcheln lassen. Anschließend die Zimtstange und die Nelken wieder entfernen und alles andere pürieren. Mit 500 g Gelierzucker 2 : 1 aufkochen, 3 Minuten kochen lassen und heiß in Gläser füllen. Sofot verschließen und für 5 Minuten auf den Kopf stellen. Mal was ganz anderes, aber sehr lecker.