DIY Knoblauch – Gundermann – Butter

Heute wurde bei uns mal wieder Butter gemacht. Da wir unsere (Roh-) Milch ja direkt vom Bauern beziehen, machen wir das oft selbst. Und wenn die Butter dann fertig ist, gibt es unendlich viele Möglichkeiten, sie zu aromatisieren. Heute habe ich Knoblauch und Salz unter gemischt. Und weil der Gundermann wieder so schön wächst, würde er gleich frisch gesammelt, klein geschnitten und auch mit eingeknetet. Zum Schluß noch ein paar Blüten von der rosa Taubnessel als Deko, fertig ist die wunderschöne Butter, die auch super schmeckt und gesund ist.

Neue Buttervariationen

Vor einer Weile hatte ich ja schonmal einen Beitrag über die tolle Art der Butterverfeinerung geschrieben. Nun kommen mal wieder zwie dazu. Diesmal habe ich Himbeerbutter und Zwiebel – Speck – Butter gemacht. Für die Himbeerbutter habe ich die Butter mit frischen Himbeeren aus dem Garten und etwas Honig vermischt. Die schmeckt sowas von lecker zum Frühstück auf`s Brötchen. Für die Zwiebel – Speck – Butter habe ich Zwiebel und Speck in der Pfanne gebraten bis alles schön braun war. Dann habe ich alles durch ein (Metall – !!!) Sieb abgegossen und mit etwas Salz unter die Butter gemischt. Diese Butter schmeckt ganz hervorragend zu frischen Schwarzbrot oder Baugette. Das übriggebliebene Schmalz habe ich gleich für die Suppe genommen.

Blütenbutter

Wo jetzt alles wieder so wunderschön blüht und die Natur uns die herrlichsten Farben und Leckereien schenkt, ist es wieder mal Zeit für eine Butter – Variation. Diesmal habe ich eine Blütenbutter gemacht. Ich habe dafür ein paar Blüten von Mohn – und Kornblumen gesammelt, die Blütenblätter abgezupft und etwas kleingeschnitten. Das alles habe ich dann mit meiner selbstgemachten Butter (man kann natürlich jede Butter nehmen! 🙂 vermischt. Besonders lecker schmeckt diese Variation zu etwas Süßem also bei uns zum Sonntagsfrühstück auf Brötchen und dann Honig drüber. Sehr lecker.

Selbstgemachte Butter

Ich dachte immer, Butter machen ist eine Riesen – Wissenschaft. Aber so ist es gar nicht. Ich habe in einem Buch mich etwas belesen und dann einfach ausprobiert. Also ich habe ca. 1 – 2cm (Roh-) Milch in eine Auflaufform gegossen und diese dann 1 – 2 Tage im Kühlschrank stehen lassen. Dann hat sich oben drauf eine etwas dickere Schicht gebildet. Das ist der sogenannte Rahm. Den habe ich vorsichtig mit einem Löffel abgenommen und in ein Glas gefüllt. So und jetzt wird geschüttelt. Und zwar ein paar Minuten. Dann wird das Ganze erst fest und dann bildet sich ein Klumpen und extra Flüssigkeit. Das sind jetzt die Butter und die Buttermilch. Die Buttermilch abgießen (und trinken oder anderweitig verwenden) und sehr kaltes Wasser zu dem Butterstück geben und wieder etwas schütteln. Wenn das Wasser trübe wird austauschen. Das Ganze solange machen, bis das Wasser klar bleibt (ca. 2mal). So dann Wasser abgießen und fertig ist die Butter.

Ich war so stolz auf mein erstes selbstgemachtes Stück Butter. In den nächsten Tagen haben die Kinder geschüttelt. Und sie haben sich so über das jeweilige Ergebnis gefreut! Unsere Kleinste ist ganz aufgeregt durch`s Haus gerannt : „Ich habe Butter gemacht!“

Also ruhig mal ausprobieren. Lohnt sich bestimmt.

Buttervariationen

Butter verwenden wir sehr viel. Wir haben irgendwann die künstliche Pflanzenmagerine mit all ihren Zusatzstoffen einfach nicht mehr gekauft und benutzen seitdem nur noch die ganz einfache Butter. Der Vorteil daran ist auch, daß man sie fast unendlich verfeinern kann.

Heute gibt`s zwei Varianten. Einmal haben wir die Butter mit Rauke, Knoblauch, Knoblauchsrauke und Salz gemacht. Schmeckt sehr gut zu herzhaftem Brot.

Und einmal haben wir eine leckere Löwenzahnvariation gemacht. Hier habe ich nur die gelben Blütenblätter benutzt und noch mit Salz gewürzt. Man kann aber an Stelle von Salz auch Zucker oder Honig nehmen, dann hat man eine leckere, süße Butter zum Frühstück.