Brennnessel – Zitronen – Sirup

Außerdem habe ich heute ein wunderbares Rezept ausprobiert bzw. zu Ende gebracht. Und der Sirup ist so lecker! Ich habe von den frischen Brennnesseln die Spitzen gesammelt ( ca. 20 – 30 ). Dann den Saft von 8 Zitronen ausgepresst und in einen Topf gegeben. Dazu 400g Zucker und 300ml Wasser. Alles zusammen aufkochen, ein klein wenig abkühlen lassen und dann eine abgewaschene, in Scheiben geschnittene Zitrone sowie die Brennnesseln dazugeben. umrühren, Deckel drauf und 3 Tage im Kühlschrank durchziehen lassen.

Wenn man nach den 3 Tagen den Deckel abnimmt, riecht das schon voll lecker! So, also jetzt alles absieben und die Flüssigkeit nochmals kurz aufkochen und heiß in saubere Flaschen füllen. Als Sirup mit kaltem Wasser oder Selter nach Geschmack vermischen. Schmeckt echt lecker und erfrischend. Das tolle ist, das Brennnesseln fast das ganze Jahr wachsen und man somit immer wieder was nachmachen kann.

selbstgebackenes Dinkelbrot

Heute war mal wieder „Küchentag“ angesagt bei mir. Unter anderem habe ich ein Dinkelbrot gebacken. Das ist ein ganz einfaches Rezept und gelingt wirklich gut. Du brauchst nur 500g Dinkelmehl (ich mahle mein Mehl ja selbst), 1EL Apfelessig, 1 Päckchen Trockenhefe, 1 1/2 TL Salz, 1 TL Honig und 450 ml Wasser. Das wird alles zusammengemischt zu einem relativ flüssigem Teig. Der kommt in eine eingefettete Kastenform und wird an einem warmen Ort stehen gelassen, bis der Teig bis zum Rand der Form aufgegangen ist. Dann in den auf 220° vorgeheizten Backofen schieben und für 15 Minuten backen. Anschließend die Gradzahl auf 200° reduzieren und weitere 30 Minuten backen. Abkühlen lassen und schon fertig!

geliebter Löwenzahn

Ja der Löwenzahn ist (leider) bei den meisten als verhasstes Unkraut bekannt. Ich liebe den Löwenzahn! Und ich freue mich jedes Jahr, denn wenn er zu blühen anfängt, dann geht bei mir das Einmachen los. Nicht nur, daß er wunderschön und leuchtend gelb überall wie die Sonne scheint, er ist auch mega gesund und echt vielseitig verwendbar. Gestern habe ich den ersten Löwenzahngelee für dieses Jahr gemacht. Der schmeckt so lecker….

Dafür sammle ich so einiges an Blüten, übergieße sie mit Wasser, lasse das Ganze aufkochen (nicht vom Geruch abschrecken lassen, der ist nur beim Aufkochen!!!) und dann bleibt das zugedeckt über Nacht stehen. Am nächsten Tag werden die Blüten abgegossen und die Flüssigkeit mit Gelierzucker 2:1 aufgekocht (750ml auf 500g Gelierzucker). 3 Minuten sprudelnd kochen lassen und dann in saubere Gläser umfüllen, verschließen und ein paar Minuten auf den Kopf stellen.

Und dann ab damit auf den nächsten Frühstückstisch! Guten Appetit! 🙂

Obst mal anders

Obst essen ist ja bekanntlich gesund:-) Und auch wenn unsere Kinder gerne und viel Obst essen, musste ich mir dennoch was einfallen lassen. Denn in der Kita darf neuerdings zum Geburtstag kein Kuchen mehr mitgebracht werden. (Also manche Regeln sind echt übertrieben !) Na jedenfalls darf nur noch Obst oder Gemüse mitgebracht werden (was für eine Freude für viele Kinder ! ) Aber mit diesem Projekt hier haben wir dann doch gepunktet und alle Kinder waren begeistert.

Wildkräutersalat

Es werden ja nun zum Glück immer mehr Kräuter, die wieder wachsen. Also stand heute mal wieder ein Kräutersalat abends bei uns auf dem Tisch. Gesammelt habe ich heute Giersch, Löwenzahn, Gundermann, Vogelmiere und Taubnessel. Und dann fiel mir noch ein Stück Brot auf, daß leider schon ziemlich hart war. Das habe ich heute kleingeschnitten und mit selbstgemachtem Knoblauchöl in der Pfanne angebraten und unter den Salat gemischt. Auch im Salat war Knoblauöl, so daß das super gepasst hat. War echt lecker, super gesund und (bis auf das Brot) kostenlos.

Löwenzahnkaffee

Ich hatte im Herbst schön Löwenzahnwurzeln gesammelt und getrocknet. Heute habe ich die Gelegenheit genutzt und ein paar von diesen Wurzeln geröstet, anschließend gemahlen und als Kaffee aufgebrüht. Da der „Kaffeesatz“ sich nicht absetzt, muß alles nochmal durchgesiebt werden. Ich hab` ihn erst so probiert und dann mit Milch und Zucker, wie ich sonst auch meinen Kaffee trinke. Also sagen wir mal so … es geht. Es war mir aber definitiv zu bitter, obwohl ich nur wenig Pulver hatte. Aber probieren geht über studieren. Die richtige Dosis macht hier sicher den Geschmack, also werde ich das solange probieren, bis ich die für mich richtige Dosierung habe. Und selbst, wenn einem der Kaffeeersatz nicht schmeckt, die Wurzeln geben beim Rösten einen herrlichen Duft ab. 🙂

Knochenbrühe

Ich wollte schon ganz lange mal so eine Brühe wie zu Uroma`s Zeiten ausprobieren, denn die soll ja sehr gesund sein. Aber ich wollte dann schon auch Knochen von einem gut gehaltenem, gesundem Tier. Ein Bauer im Dorf hat Anfang dieses Jahres Schwein geschlachtet. Da haben wir unseren Jahresvorrat an Fleisch gekauft. Er hält seine Tiere gut, wir holen bei ihm auch immer unsere Milch, weil ich da die Kühe fast das ganze Jahr auf der Wiese nebenan rumlaufen sehe und ansonsten sehen wir sie immer beim Milch holen. Auch Rind schlachtet er einmal im Jahr, wo wir dann auch was von kaufen. Na jedenfalls haben wir uns diesmal auch Knochen geben lassen. Und da es heute kalt draußen war, habe ich meinen „Hexenofen“ angemacht und da hat nun den halben Tag die Brühe drauf gekocht.

In den Topf kommen geschälte und 2 – 3mal durchgeschnittene Möhren, 3 Zwiebeln halbiert, 3 Knoblauchzehen und was man an Kräuter mag und findet. Ich habe frische Kräuter aus meinem Garten genommen. Darunter waren Rosmarin, Thymian, Zwiebellauch, Ysop und Fenchel. Alles in einen großen Topf geben, Salz und Pfeffer dazu, mit ca. 2 Liter Wasser auffüllen und mindestens 3 Stunden köcheln lassen. Ich habe es 6 Stunden auf dem Herd gehabt. Man kann das dann sofort trinken oder einfrieren. Wir haben einen Teil gleich gegessen und den Rest habe ich eingefroren. Es war auf jeden Fall lecker und ich werde das in Zukunft auch öfter machen. Der Winter bietet sich dafür an, weil erstens geschlachtet wird und zweitens mein „Hexenofen“ an ist und ich so keinen Strom für meinen „normalen“ Herd verbrauche.

Knochenbrühe enthält viel Kollagen, Mineralstoffe usw. Sieist gut Für unsere Knochen, Muskeln, Immunsystem; Gelenke uvm. Außerdem wird hier etwas sinnvoll verwendet, was sonst einfach ungenutzt weggeworfen wird.

Mein „Hexenofen“

Walnuss – Brot

Weil ein selbstgebackenes Brot immer was ganz anderes ist, als ein gekauftes, backe ich fast immer unser Brot selbst. Heute gab`s Walnussbrot. Für 2 Brote habe folgendes gebraucht: 500g Weizenmehl und 500g Dinkelmehl, 200g gehackte Walnüsse, 2 Pck. Trockenhefe, 20g Zucker, 20g Salz und 1 Liter lauwarmes Wasser. Ich habe außerden noch Sesam rangemacht, aber das gehört eigentlich nicht zum Rezept:-) Alles verrühren (das wird ein eher flüssiger Teig) und in 2 gefettete Kastenformen aufteilen. Dann in den Backofen unten ein tiefes Blech stellen und mit Wasser füllen. Auf mittlerer Schiene die beiden Brote in den ungeheizten Backofen schieben und nun auf 190° einstellen und 1 Stunde und 15 Minuten backen. Ich möchte noch anmerken, daß man die Mehle austauschen kann, falls man eins davon nicht mag. Und ich benutze immer Vollkornmehle, da ich das Getreide selbst mahle. Aber auch das ist Geschmackssache. Egal, wer es wie macht … Hauptsache ist ja, daß es schmeckt!

Ein Tee gegen olles Wetter

Nun war in den letzten Tagen so ein schönes Wetter und heute wieder elend kalt und windig. Aber das ist ja auch irgendwie super, dann kann ich wieder was drinnen machen, weil wir in den letzten Tagen ja immer draußen waren. Und weil es für mich noch viel gemütlicher ist, wenn ich einen guten Tee trinken kann, habe ich heute mal ein Rezept ausprobiert. Ein paar Stücken geschnittener Ingwer, Scheiben von 1 Zitrone (obwohl eine halbe auch reicht, jedenfalls nehme ich nächste Mal nur eine halbe), eine Zimtstange, 2 Aniststerne, 1 Teeei mit schwarzen Tee, 500ml Wasser und 350ml Apfelsaft. Alles erhitzen und ganz kurz aufkochen lassen.Dann absieben und ein Thymianzweiglein in die Tasse (den kann man aber auch weglassen) und fertig. Schmeckt ganz ausgezeichnet.

Rote Beete mal anders – als Kuchen

Rote Beete sind ja sehr gesund, aber ebend nicht jedermanns Sache. Ich habe da mal was Neues ausprobiert und es hat allen echt lecker geschmeckt. Ich habe heute einen Rote – Beete – Kuchen gebacken. Der ist relativ einfach zu machen und schmeckt wirklich gut. Du brauchst: 150g Mehl, eine kleine Rote Beete, 160ml Öl, 2 TL Backpulver (oder 1/2 TL Natron), 1 Prise Salz, 200g Rohrzucker, 2 Eier und ca. 60g gehackte Walnüsse. Falls Du Natron statt Backpulver benutzt, dann füge noch einen Schluck Milch dazu. So jetzt die Rote Beete schälen und raspeln und dann alles in einer Schüssel verrühren. Den Teig in eine gefettete Kastenform geben und bei 175° für 45 Minuten backen. Abkühlen lassen und mit Puderzucker bestreuen. Wenn er über Nacht stehen lässt, schmeckt er noch besser.