selbstgemachte Pfannkuchen

Meine Oma hat unsere Pfannkuchen immer selbst gemacht. Das war bei uns in der Familie immer so und heute mache ich sie nach dem Rezept meiner Oma. Ja … es macht schon etwas Arbeit, aber dafür sind sie mit keinem Bäckerprodukt zu vergleichen.

Du brauchst dazu 1kg Mehl, 2 Packungen Trockenhefe, 20g Mandeln, 180g weiche Butter und einen halben Liter Milch. Daraus einen Hefeteig machen und gehen lassen. Dann den Teig ausrollen und auf einer Hälfte mit einem Glas (ein Whiskyglas hat die beste Größe) Abdrücke machen und auf jeden einen Teelöffel Pflaumenmus geben und den Rand mit verqurltem Ei bestreichen. Dann die andere Hälfte drüberklappen und die Pfannkuchen ausstechen. In einem Topf Öl erhitzen und die Pfannkuchen darin schön ausbacken, bis sie eine schöne, braune Farbe haben. Aus dem Öl nehmen und sofort in Zucker wälzen.

Ich weiß, viele kennen Pfannkuchen nur mit Marmelade. Ich kenne sie nur so. Aber jeder kann sie ja füllen, wie er möchte. Aber Ihr solltet es wenigstens mal mit Pflaumenmus probieren. Manchmal gab`s früher auch einen mit Senf gefüllt. 🙂 Aber dafür ist mir die Arbeit ehrlich gesagt zu schade und im Endeffekt wird er ja dann doch weggeschmissen:-(

Holunderblütengelee

Jetzt ist wieder soweit, der Holunder blüht. Und aus den Blüten kann man viele tolle Sachen machen. Ich trockne gerne ein paar und habe so auch im Winter etwas für den Tee. Außerden kann man damit aber auch lecker Gelee machen. Dazu schön viele Holunderblüten sammeln und etwas abschütteln, damit die eventuellen Tierchen rausfallen. Aber nicht waschen!!! Das würde den wunderbaren gelben Blütenstaub entfernen. So nun die Blüten in einen Topf mit reichlich Wasser geben und eine halbe in Scheiben geschnittene Zitrone dazu. Dann alles zugedeckt an einem kühlen Ort für 2 – 3 Tage durchziehen lassen. Jetzt alles absieben und die Flüssigkeit abmessen. Je 750 ml kommen auf 500g Gelierzucker 2:1, dann aufkochen und in saubere Gläser füllen und für ca. 10 Minuten auf dem Kopf stehen lassen.

Blütenbutter

Wo jetzt alles wieder so wunderschön blüht und die Natur uns die herrlichsten Farben und Leckereien schenkt, ist es wieder mal Zeit für eine Butter – Variation. Diesmal habe ich eine Blütenbutter gemacht. Ich habe dafür ein paar Blüten von Mohn – und Kornblumen gesammelt, die Blütenblätter abgezupft und etwas kleingeschnitten. Das alles habe ich dann mit meiner selbstgemachten Butter (man kann natürlich jede Butter nehmen! 🙂 vermischt. Besonders lecker schmeckt diese Variation zu etwas Süßem also bei uns zum Sonntagsfrühstück auf Brötchen und dann Honig drüber. Sehr lecker.

Aromatisiertes Wasser

Gerade wenn es jetzt wieder wärmer ist / wird, trinken ja auch alle viel. Aber Getränke sollten den Durst auch löschen und nicht durstiger machen, wie das ja heute leider bei so einigen gekauften der Fall ist. Aber man kann Wasser ja mit vielen Dingen aromatisieren. Mit Kräutern, Blüten, Früchten usw. Es gibt unendlich viele Möglichkeiten. Hier haben wir mal zwei Wasser. Das Erste ist Apfleminze mit Zitrone und das zweite Holunderblüte mit Zitrone.

Schnittlauchblüten verwenden

Nun blüht mein Schnittlauch wieder wunderschön, aber bei einigen Pflanzen schneide ich die Blüten ab. Einge lasse ich blühen, da die Blüten immer gern von den Hummeln besucht werden. Und diese sind ja gern gesehen im Garten! 🙂 Die abgeschnittenen Blüten habe ich dieses Jahr für erstmal zwei Dinge verwendet: Einmal für Schnittlauchsalz und einmal für Schnittlauchöl. Das Salz schmeckt ganz wunderbar auf frischem Brot und das Öl ist lecker an Salat.

DIY Cola – Sirup

Cola ist ja ein allgemein beliebtes Getränk. Aber es gibt auch eine heimische Pflanze mit dem bekannten Geschmack, nämlich die Eberraute. Davon habe ich die Spitzen gepflückt. Dann 1 Liter Wasser mit 500g Zucker in einen Topf geben und alles aufkochen und dann rühren bis der Zucker sich aufgelöst hat. Etwas abkühlen lassen und dann die Eberraute dazu geben und eine halbe in Scheiben geschnittene Zitrone. Alles zugedeckt ca. drei Tage an einem kühlen Ort ziehen lassen. Danach alles absieben, nochmal aufkochen und heiß in Flaschen füllen. Zum Genuss nach Geschmack mit Wasser oder Selter aufgießen.

leckere Sachen aus Flieder

Der Flieder blüht und duftet bei uns überall und er ist eine echte Augenweide. Aber man kann ihn auch für Gaumenfreuden nutzen. Deshalb habe ich ein paar Fliederdolden gepflückt und die ganzen kleinen Miniblüten abgezupft und in einen Topf gegeben. Dann habe ich alles mit Wasser aufgefüllt und für drei Tage an einem kühlen Ort ziehen gelassen. Danach habe ich alles abgesiebt und die entstandene Flüssigkeit geteilt. 750ml habe ich in einen Topf mit 500g Gelierzucker 2:1 gemischt, alles aufgekocht, drei Minuten sprudelnd kochen lassen und in saubere Gläser abgefüllt. Fertig war der Fliedergelee. Den Rest habe ich mit Zucker (auf 1 Liter Flüssigkeit ca. 750g Zucker) zu einem Sirup eingekocht.

gebackene Ahornblüten

Da wir gern mal was neues ausprobieren, was es nicht im Supermarkt zu kaufen gibt, haben wir heute zum Kaffee mal Ahornblüten gegessen. Erstmal nur ein paar, da wir ja nicht wußten, ob das Ganze auch schmeckt. Also ich habe dafür ein paar Ahornblüten von unserem Baum gepflückt und einen Teig angerührt. Und zwar aus Mehl, Ei, Salz, Natron und Milch. Eine Menge gebe ich diesmal nicht an, da es ja auf die Menge der Blüten ankommt. Dann Öl in eine Pfanne und erhitzen. Die Blüten durch den Teig ziehen und in Öl ausbacken. Anschließend haben wir sie noch mit Zimt – Zucker bestreut. Echt lecker. Man kann übrigens alle Ahornsorten benutzen.

Selbstgemachte Butter

Ich dachte immer, Butter machen ist eine Riesen – Wissenschaft. Aber so ist es gar nicht. Ich habe in einem Buch mich etwas belesen und dann einfach ausprobiert. Also ich habe ca. 1 – 2cm (Roh-) Milch in eine Auflaufform gegossen und diese dann 1 – 2 Tage im Kühlschrank stehen lassen. Dann hat sich oben drauf eine etwas dickere Schicht gebildet. Das ist der sogenannte Rahm. Den habe ich vorsichtig mit einem Löffel abgenommen und in ein Glas gefüllt. So und jetzt wird geschüttelt. Und zwar ein paar Minuten. Dann wird das Ganze erst fest und dann bildet sich ein Klumpen und extra Flüssigkeit. Das sind jetzt die Butter und die Buttermilch. Die Buttermilch abgießen (und trinken oder anderweitig verwenden) und sehr kaltes Wasser zu dem Butterstück geben und wieder etwas schütteln. Wenn das Wasser trübe wird austauschen. Das Ganze solange machen, bis das Wasser klar bleibt (ca. 2mal). So dann Wasser abgießen und fertig ist die Butter.

Ich war so stolz auf mein erstes selbstgemachtes Stück Butter. In den nächsten Tagen haben die Kinder geschüttelt. Und sie haben sich so über das jeweilige Ergebnis gefreut! Unsere Kleinste ist ganz aufgeregt durch`s Haus gerannt : „Ich habe Butter gemacht!“

Also ruhig mal ausprobieren. Lohnt sich bestimmt.

DIY Joghurt

Da haben wir mal was Neues ausprobiert. Und es hat funktioniert!!! Und ganz wichtig, es hat allen geschmeckt. Also erstmal die komplizierte Anleitung, die ich in einem Buch gefunden habe. Also die Milch auf 88° erhitzen, dann auf 44° abkühlen lassen und den Naturjoghurt einrühren. Jetzt bei 44° ca. 6 – 8 Stunden warmhalten oder in den Joghurtbereiter geben. Da ich aber die einfachen Sachen liebe und in Ermangelung eines Speisethermometers und eines Joghurtbereiters mir was anderes ausdenken mußte, habe ich „meine“ einfache Variante probiert. Und sie hat funktioniert. Also ich habe 1 Liter (Roh-) Milch bis kurz vor dem kochen erhitzt und dann wieder abkühlen lassen bis sie gut lauwarm war. Dann habe ich ca. 4 Eßlöffel Naturjoghurt mit dem Schneebesen eingerührt und alles in ein Glas gefüllt und zugeschraubt. Das Ganze habe ich zusammen mit einer Wärmflasche über Nacht in den geschlossenen Backofen gestellt. Und siehe da …. am nächsten Morgen hatten wir Joghurt. Den haben wir dann mit Ananas, Kokos und Zucker verfeinert. Wir haben ihn auch schon einmal mit eingeweckten Pflaumen probiert. Den Varitionen sind ja hier keine Grenzen gesetzt. Und wie immer gilt … ich weiß, was drin ist bzw. ganz wichtig was nicht drin ist.