Möhren Ernte

Nun haben wir die ersten Möhren geerntet und da ich ein tolles Rezept entdeckt hatte, habe ich das gleich ausprobiert. (Allerdings etwas abgewandelt) Also zuerst habe ich all die tollen Möhren gewaschen, geputzt, in Scheiben geschnitten und in Salzwasser mit etwas Essig dran bissfest gekocht. Dann abgießen und abtropfen lassen. In der Zeit Öl in einem Topf erhitzen (da richtet man sich nach der Meng der Möhren, denn damit gießt man nachher die Gläser auf) und in dem Öl Gewürze mit erwärmen und etwas ziehen lassen. Ich habe folgende genommen: Koriander, Ingwer und Kurkuma. Die Möhren in saubere Gläser schichten und das heiße (nicht siedene!!!) Öl darüber gießen und verschließen. Ein paar Minuten auf den Kopf stellen. Ich hatte noch etwas von dem Gewürzöl übrig und das gab`s bei uns über den Reis gefüllt zum Essen. Natürlich nicht zuviel. War sehr lecker.

Die Marmeladenküche ist eröffnet

Jetzt geht es wieder los! Ständig kann irgendwas geerntet werden und möchte dann zu irgendwelchen Köstlichkeiten verarbeitet werden. Marmelade essen wir sehr viel, aber kaufen brauchen wir sie schon lange nicht mehr. Wir haben immer genug selbst gekocht. Also jetzt waren die Erdbeeren und die Himbeeren dran. Selbstgemachte Marmelade ist ebend mit nichts gekauftem zu vergleichen.

Lindenblütengelee

Endlich blühen sie wieder bei und, die Linden. Sie duften ganz herrlich, kein Wunder also, daß Bienen und Hummeln sie lieben. Und wir auch 🙂 Daraus zaubern wir einen Lindenblütengelee, der ganz herrlich schmeckt. Dafür sammeln wir einiges an Blüten und erhitzen (nicht kochen) wir in einem Topf mit Wasser. Dann zugedeckt über Nacht stehen lassen und am nächsten Tag absieben. Jetzt das Lindenblütenwasser abmessen und entsprechend 750ml mit 500g Gelierzucker 2:1 nach Anleitung kochen und heiß in saubere Gläser füllen.

Außerdem trockne ich immer noch ein paar Blüten für den Wintervorrat. Denn sie ergeben einen leckeren Tee, der bei uns in der Erkältungszeit sehr gut tut, aber auch auch mit anderen Kräutern gemischt einfach lecker schmeckt.

Lavendelkuchen

Heute habe ich mal wieder was Neues ausprobiert. Da ja jetzt der Lavendel blüht und auch die Rosen bei und reichlich blühen, gab`s bei uns heute Lavendelkuchen. Dafür habe ich Lavendelblüten abgezupft und in Sahne erhitzt (nicht kochen), dann ca. eine halbe Stunde abgedeckt ziehen lassen. In der Zeit den Teig machen. Man kann einen ganz einfachen Teig nach Belieben nutzen. Ich habe folgendes genommen: 350g Mehl, 200g Zucker, 3 Eier, eine Prise Salz, Natron, 200g Butter, 150g geriebene Mandeln und die Lavendelsahne mit den Blüten. Alles verrühren und auf eine eingefettetes Blech geben. Für ca. 20 Minuten bei 180° backen und abkühlen lassen. Dann aus Puderzucker und Zitrone oder Wasser einen Zuckerguß machen und auch hier wieder abgezupfte Lavendelblüten dazugeben (je nach Geschmack…. je mehr Blüten, umso intensiver der Lavendelgeschmack!) dann den Guß auf dem Kuchen verteilen und mit frischen Rosenblütenblättern garnieren. (bei denen den weißen Blütenboden abschneiden) War mal was ganz anderes und für Menschen, die Lavendel lieben bestimmt genau das Richtige!

DIY Johanniskrautöl

Um den 21. Juni rum ernte ich immer die Blüten vom Johanniskraut. Möglichst an einem trockenen Tag. Ich sammle ein kleines Glas voll. Und auch wenn es immer ein kleines Glas ist, dauert es eine gefühlte Ewigkeit, bis es voll ist 🙂 Dann fülle ich es mit Öl auf und lasse es auf meiner Fensterbank ca. 4 – 6 Wochen ziehen. Bis sich das Öl schön rot gefärbt hat. Daher kommt auch der Name Rotöl. Dann absieben und in Fläschchen füllen. Wir haben immer einen Vorrat davon im Haus. Wir benutzen es zum Einreiben bei Gelenkschmerzen, Rückenschmerzen (die meinen Mann manchmal plagen) oder auch Muskelkater. Man kann dafür jedes beliebige Öl je nach Vorliebe benutzen, ich nehme immer Sonnenblumenöl, weil es ziemlich neutral ist.

Rosenblüten – Gelee

Rosen sind ja wunderschöne Blumen, aber man kann sie auch kulinarisch vielfältig nutzen. Ich habe im Garten eine sogenannte „Apothekerrose“. Diese duften besonders stark und dieses Jahr blüht sie auch besonders viel. Also haben wir schonmal einiges an Blütenblätter gepflückt. Dann müssen die weißen Blütenböden abgeschnitten werden, da sonst alles bitter wird. Jetzt kommt alles in einen Topf mit Wasser und dann wird das Ganze erhitzt (aber auf keinen Fall kochen!!!), Deckel drauf und über Nacht ziehen lassen. Am nächsten Tag alles absieben und auf je 750ml Rosenwasser 500g Gelierzucker 2:1 geben und nach Anleitung zubereiten. Alles in saubere Gläser füllen, kurz auf den Kopf stellen und demnächst auf dem Sonntagsbrötchen genießen! 🙂

Man kann natürlich jede Rose nehmen. Außer die aus dem Blumenladen, auf die würde ich eher verzichten!

eigene Ernte

Von unseren selbst geernteten Möhren und ein paar Kartoffeln haben wir nun unsere erste Cremesuppe gekocht. Zuerst Zwiebeln und Knoblauch im Topf anbraten dann klein geschnittene Möhren und Kartoffeln dazu sowie Gemüsebrühe (hier nehme ich immer meine selbstgemachte Gewürzpaste! 🙂 alles ca. 25 Minuten kochen, dann ca. 125ml Sahne dazu, pürieren und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Als wunderbare Deko haben wir hier die Blütenblätter von Kornblumen genommen. Man könnte aber z. Bsp. auch Koriandergrün benutzen.

selbstgemachtes Eis

Nun ist das Wetter ja wirklich schön und es gibt nichts gegen ein Eis einzuwenden. Diesmal habe ich mal eins selbst gemacht. Der Aufwand ist mittelmäßig aber der Geschmack unbezahlbar. Allerdings muß man Zeit einplanen. Zuerst habe ich 300ml Milch mit einer Vanillestange in einem Topf erwärmt und eine halbe Stunde ziehen lassen. Dann 3Eigelb und 80g Zucker schaumig rühren und die abgekühlte Milch dazugeben und alles gut verrühren. Danach wieder in einen Topf geben und bei geringer Hitze etwas eindicken lassen, ca. 15 Minuten (aber nicht aufkochen, sonst gerinnt alles) und dann den Topf in eine Schüssel mit Eiswasser stellen und ca. 1 Stunde abkühlen lassen. Inder Zeit 300g Sahne steif schlagen und kühl stellen. Anschließend die Sahne unter die Creme mischen, Schokostreusel mit einrühren, alles in einen gefriergeeigneten Behälter füllen und für ca. 2 Stunden in den Gefrierschrank stellen.

süße Holunderblüten

Der Holunder blüht in voller Pracht. Also kann man auch mal wieder etwas kulinarisch tolles zaubern. Überbackene Holunderblüten sind eine tolle Süßigkeit zum Kaffee. Dafür soviele Dolden pflücken wie man essen möchte (aber nicht den ganzen Strauch leer pflücken!!! :-). Den Teig aus Mehl, Ei, Milch und Natron (oder Backpulver) sowie eine Prise Salz zusammenrühren und dann die Blüten einzeln hineintauchen und in Öl ausbacken. Anschließend mit Puderucker bestäuben. Die dicken Stiele entfernt man beim Essen und läßt sie übrig.

Salbeibaugettes

Heute habe ich bei dem Regenwetter mal wieder die Zeit genutzt und habe was Neues ausprobiert. Der Salbei wächst und gedeiht ja prächtig im Garten, also habe ich heute Salbeibaugettes gebacken.Dafür habe ich eine Hand voll Salbeiblätter gepflückt. In einem Topf dann 80g Butter geschmolzen und dann je 350 ml Wasser und Milch dazu sowie die Salbeiblätter. Alles bei geringer Wärme ca. 30 Minuten ziehen lassen und anschließend die Blätter wieder entfernen. Dann habe ich 1kg Dinkelmehl, eine Prise Salz und 2 Packungen Trockenhefe in eine Schüssel gegeben. Nun die lauwarme „Salbeimilch“ dazugeben und alles zu einem Teig kneten und ca. 15 Minuten gehen lassen. Anschließend den Teig in 4 Kugeln teilen und 5 Minuten entspannen lassen. Jetzt ca. 50cm lange Rollen formen und dann doppelt nehmen und zu einem Zopf zusammen drehen. Wer möchte, kann noch Salbeiblätter als Deko auflegen. Auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen und nochmal 10 Minuten ruhen lassen. In der Zeit den Backofen auf 210° vorheizen, dann die Baugettes in den Ofen, die Temperatur auf 185° reduzieren und für 25 Minuten backen.