Wir lassen uns regelmäßig Obst – und Gemüsekisten liefern. Da ist auch immer Chicoree im Moment drin. Da Chicoree zwar ein sehr gesundes Gemüse ist, aber nicht jedem schmeckt, haben wir einen ganz einfachen Salat probiert. Und den haben dann sogar die Kinder gegessen. Einfach den Chicoree klein schneiden, Orangen klein schneiden und alles mit etwas Öl (wir haben unser selbstgepresstes Walnussöl genommen) vermischen. Auf einen Chicoree wurden 2 Orangen genommen.
Auch im Winter gibt es schöne Tage zum spazieren gehen. Und wenn man die Augen offen hält oder einige Stellen kennt, kann man sich die Zutataen für einen leckeren und gesunden Winterpunsch mitbringen.
Ich habe hier ordentlich viele Hagebutten gesammelt. Gerne kann man auch Schlehen nehmen, aber die waren bei mir leider schon vom Strauch verschwunden. 🙂 Jedenfalls machst Du die Stiele ab und gibst sie in einen Topf mit etwas Wasser. Ich habe noch Apfel und Quitte mit rein geschnitten. Dann kochst Du es auf kleiner Flamme eine Weile und zerdrückst dann alles grob mit einem Stampfer. Jetzt kommt etwa 1 Liter Apfelsaft dazu und wenn Du magst (ich auf jeden Fall) noch Zucker und etwas Zimt und köchelst das Ganze nochmal ca. 10 Minuten. Anschließend durch ein Sieb geißen und heiß genießen. Als Gewürze kannst Du auch je nach Geschmack oder Laune z. Bsp. Nelken oder Anis nehmen. Lass Deiner Fantasie freien Lauf und es Dir anschließend schmecken! 🙂
Bei uns werden sehr gerne Corneflakes gegessen. Leider sind die Zutaten eher fragwürdig bei den meisten Anbietern. Von gesund kann meistens gar keine Rede sein. Also hab ich mal ein paar Sachen ausprobiert… unter anderem auch ein Müsli. Und es wirklich lecker und wir von den Kindern wahnsinnig gerne gegessen. Und dann ist es auch noch gesund.
Da ich sowieso mein Mehl selbst mahle, habe ich einiges anGetreide zu Hause. Aber man kann es sicher auch fertig kaufen, wie z. Bsp. Haferflocken. Gern benutzen wir auch sogenanntes Urgetreide. Es bereichert ungemein die Geschmacksrichtungen. Also für das Knuspermüsli nehme ich folgendes: Dinkel, Hafer, Emmer, Einkorn und Buchweizen. Das mache ich alles mit einer Flockenquetsche zu Flocken. Dann werden diese ganzen Flocken in einer Schüssel vermischt.Dazu kommen noch Leinsamen und Sesam. Seperat in einem Topf 100 g Butter, einen kleinen Schluck Wasser, 8 EL Zucker, eine Prise Salz und einen TL Zimt schmelzen und anschließend heiß in die Schüssel mit den Flocken geben und ordentlich verrühren. Erkalten lassen und in Gläser umfüllen.
Du kannst das Ganze auch nach Geschmack ändern. Manchmal mache ich z. Bsp. Kokosraspeln mit ran, manch einer mag Rosinen….. Lass Deiner Fantasie freien Lauf! 🙂
Die Namen auf den Bildern sind quasi unbezahlte Werbung.
Unser Walnussbaum versorgt und immer mit vielen gesunden Nüssen. Es sind so viele, daß wir sie gar nicht immer verbrauchen. Deshalb haben wir immer wieder Rezepte rausgesucht mit den gesunden Nüssen. Heute haben wir einen leckeren Brotaufstrich gemacht. Dafür ca. 100g Walnüsse knacken und mahlen, 50g Butter mit 30g Zucker und 200g Sahne mit einer Tafel Vollmilchschokolade im Topf schmelzen. Dann die gemahlenen Nüsse dazu und je eine Prise Zimt, Salz, Kardamom und Piment. Alles verrühren und heiß abfüllen.
Dieses Jahr trägt unser junges Quittenbäumchen reichlich Früchte ebenso unsere uralten Bäume mit den kleinen Kochbirnen. Also was gibt’s da besseres zu tun als alles zu Leckereien zu verarbeiten. Für diese Marmelade habe ich 500 g Quitten und 500 g Birnen genommen. Alles entkernt und klein geschnitten aber nicht geschält. Dann mit etwas Wasser köcheln lassen bis es weich ist und pürieren. Jetzt 500 g Gelierzucker 2 : 1 einrühren, aufkochen, 3 Minuten kochen lassen und heiß in Gläser füllen. Sehr lecker….und auch einfach.
Es gibt ja nichts leckereres als ein selbst gebackenes Brot. Und dann kommt ja noch dazu, daß die Variationen unendlich sind und man so viel ausprobieren kann. Hier ein relativ einfaches Brotrezept. Ca. 50 g frische Scharfgarbe klein schneiden. Dann 500 g Weizenmehl und 500 g Dinkelmehl (oder nach Mehlsorten nach eigenem Belieben und Geschmack), 2Pkg. Trockenhefe, 2 EL Salz, eine Prise Zucker ca. 500 bis 600 ml warmes Wasser. Alles zu einem Teig verkneten und gehen lassen. Danach nochmal durchkneten und ein Brot daraus formen. Das Brot mehrmals einschneiden, mit verquirltem Ei bestreichen und ein paar Schafgarbenblätter dekorativ darauf verteilen. Nochmal auf dem Backblech ruhen lassen und den Ofen auf 250° vorheizen. Brot in den Ofen schieben und nach ca. 15 Minuten die Temperatur auf 190° runterstellen und weitere 30 bis 40 Minuten backen.
Du kannst das Brot auch mit anderen beliebigen Kräutern backen und so unendlich viel ausprobieren.
jetzt ist er wieder soweit…der Holunder kann geerntet werden. Die Sträucher hängen voll mit wunderschönen, leckeren und vor allem gesunden Beeren. Da ich auch einige Sträucher im Garten habe, konnte ich alle Zutaten für die Suppe bei mir im Garten sammeln.
Du brauchst ca. 10 Dolden Holunderbeeren, 3 Äpfel und 3 Birnen und wer hat, kann auch noch 5 Pflaumen mit rein geben. Äpfel und Birnen entkernen, schälen und klein schneiden. Holunderbeeren von den Dolden machen und waschen. Dann alles in einen großen Topf geben und mit Wasser aufgießen, so daß die Früchte bedeckt sind. Noch eine Prise Salz, und Zucker und Zimt nach Geschmack ran, sowie das Mark von einer Vanilleschote und alles aufkochen und leicht köcheln lassen, bis es weich ist.
In der Zeit habe ich noch die Klöße gemacht. Dazu nimmst Du ein Ei und 3 EL Zucker und schlägst es schaumig auf. Dann gibst Du etwas Mehl dazu, so daß es ein geschmeidiger Teig wird. Mit einem Löffel kleine Stücke immer abstechen und in kochendes Wasser geben und durchgaren.
Wenn die Suppe fertig ist, die Klöße dazugeben und das Ganze mit Stätke andicken und fertig ist die gesunde Obstsuppe.
Und wenn man sie ohne Klöße macht, kann man sie auch heiß in Gläser füllen und in die Vorratskammer stellen. So hat man die gesunde Suppe immer auf Vorrat. Die Klöße macht man dann später dazu.
Ja, da sind sie wieder, die wunderschönen und vor allem leckeren Pflaumen. Und außer dem altbekannten Pflaumenmus kann man auch viele verschidene leckere Marmeladen daraus machen. Und einwecken als Kompott geht natürlich auch.
Als Marmelade möchte ich hier mal ein paar Variationen zeigen, die wir sehr gerne nehmen. Bei uns wird die Pflaumenmarmelade zwar immer gern, aber besonders gern im Winter gegessen. Deshalb gibt es bei uns z. Bsp. winterliche Pflaumenmarmelade. Hier wird neben den normalen Zutaten (also 1kg Pflaumen und 500g Gelierzzucker 2:1) Spekulatiusgewürz dazugegeben. Dann gibt`s bei uns auch die weihnachtliche Variante, da wird dann Lebkuchengewürz mit eingerührt. Außerdem mache ich noch Pflaumen – Zimt Marmelade, Pflaumen – Vanille Marmelade, Pflaumen – Kokos Marmelade (hier werden Kokosraspeln mit eingerührt) oder auch Pflaumen – Amaretto Marmelade (da nehme ich grundsätzlich den alkoholfreien) oder auch Pflaume – Anis Marmelade. Neu probiert habe ich dieses Jahr Pflaume mit Tonkabohne…ist auch super lecker.
Also immer wieder was Neues ausprobieren…es könnte ja was ganz tolles werden. 🙂
In diesem Jahr gibt`s sovile Mirabellen, die kann man alle (leider) gar nicht verarbeiten. Aber wenigstens das, was man schafft, kann man in viele Leckereien verwandeln. Das mühselige entsteinen geht übrigens ganz einfach, wenn ma es wie folgt macht. Die Mirabellen waschen, und mit einem Schluck Wasser aufkochen, bis sie weich sind und dann durch ein Sieb streichen. Fertig.
So, wenn das erledigt ist kann man alles schön weiterverarbeiten. Immer 1kg Mirabellenmus mit 500g Gelierzucker 2:1 und dann gibt`s viele leckere Variationen. Ich habe folgende Varianten genommen: Mirabellen – Vanille – Marmelade, Mirabellen – Marmelade mit Anis und Nelken, ganz einfache Mirbellenmarmelade, Mireabellen – Zimt – Marmelade und Mirabellen – Senf (Mirabellenmus mit etwas Essig, Zucker und gemahlenen Senfkörnern und etwas Salz und Pfeffer.
Außerdem habe ich Mirabellen auch ganz einfach eingeweckt, damit wir im Winter zwischendurch einen leckeren Nachtisch haben. Auch hier kann man die Kombinationen wie bei der Marmelade nehmen. Also dann viel Spaß und guten Appetit.
Jetzt blüht er wieder der Holunder und duftet ganz hervorragend. Und mal abgesehen davon, daß er überall völlig kostenlos wächst, kann man ganz viele tolle Dinge aus ihm machen. Hier mal ein paar Beispiele, die man so auch in keinem Supermarkt bekommt.
Was sicher einige kennen, sind die ausgebackenen Holunderblüten. Manche kennen sie auch unter Hollerküchlein. Dazu sammelt man die Blüten an einem trockenen Tag und ohne Käfer. 🙂 Dann bereitet man einen ganz einfachen etwas zähflüssigen Teig aus Mehl, Milch, Eier und einer Prise Salz zu. Dann taucht man die Blüten in den Teig und backt sie in heißem Öl aus. Mit Puderzucker bestreut ergeben sie eine echte Leckerei zum Kaffee.
Außerdem kann man damit ein herrlich erfrischendes, leckeres Wasser mit Geschmack zaubern. In dem man ein paar Blüten mit Zitrone oder auch Minze in eine Karaffe gibt, mit Wasser auffüllt und ein paar Stunden ziehen lässt.
Du kannst auch Gelee davon machen. Dafür werden die Blüten in einem Topf mit Wasser aufgekocht und abgedeckt über Nacht stehen gelassen. Dann die Blüten absieben und das Wasser abmessen. 750ml auf 500g Gelierzucker (2:1) aufkochen und heiß in Gläser füllen.
Likör kannst Du auch davon machen. Dafür nimmst Du die Blüten und gibst sie in ein großes Schraubglas zusammen mit Kandiszucker und Wodka. Dann schraubst Du es zu und lässt es ca. 6 – 8 Wochen ziehen. Während der Zeit ab und zu schütteln. Anschließend absieben und in Flaschen umfüllen.
Und ganz einfach kann man die Blüten natürlich auch trocknen und für Tee benutzen. Den muß man ja denn nun wirklich nicht kaufen, wenn man die Blüten selbst pflücken kann. 🙂