Rosenblüten – Gelee

Rosen sind ja wunderschöne Blumen, aber man kann sie auch kulinarisch vielfältig nutzen. Ich habe im Garten eine sogenannte „Apothekerrose“. Diese duften besonders stark und dieses Jahr blüht sie auch besonders viel. Also haben wir schonmal einiges an Blütenblätter gepflückt. Dann müssen die weißen Blütenböden abgeschnitten werden, da sonst alles bitter wird. Jetzt kommt alles in einen Topf mit Wasser und dann wird das Ganze erhitzt (aber auf keinen Fall kochen!!!), Deckel drauf und über Nacht ziehen lassen. Am nächsten Tag alles absieben und auf je 750ml Rosenwasser 500g Gelierzucker 2:1 geben und nach Anleitung zubereiten. Alles in saubere Gläser füllen, kurz auf den Kopf stellen und demnächst auf dem Sonntagsbrötchen genießen! 🙂

Man kann natürlich jede Rose nehmen. Außer die aus dem Blumenladen, auf die würde ich eher verzichten!

eigene Ernte

Von unseren selbst geernteten Möhren und ein paar Kartoffeln haben wir nun unsere erste Cremesuppe gekocht. Zuerst Zwiebeln und Knoblauch im Topf anbraten dann klein geschnittene Möhren und Kartoffeln dazu sowie Gemüsebrühe (hier nehme ich immer meine selbstgemachte Gewürzpaste! 🙂 alles ca. 25 Minuten kochen, dann ca. 125ml Sahne dazu, pürieren und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Als wunderbare Deko haben wir hier die Blütenblätter von Kornblumen genommen. Man könnte aber z. Bsp. auch Koriandergrün benutzen.

selbstgemachtes Eis

Nun ist das Wetter ja wirklich schön und es gibt nichts gegen ein Eis einzuwenden. Diesmal habe ich mal eins selbst gemacht. Der Aufwand ist mittelmäßig aber der Geschmack unbezahlbar. Allerdings muß man Zeit einplanen. Zuerst habe ich 300ml Milch mit einer Vanillestange in einem Topf erwärmt und eine halbe Stunde ziehen lassen. Dann 3Eigelb und 80g Zucker schaumig rühren und die abgekühlte Milch dazugeben und alles gut verrühren. Danach wieder in einen Topf geben und bei geringer Hitze etwas eindicken lassen, ca. 15 Minuten (aber nicht aufkochen, sonst gerinnt alles) und dann den Topf in eine Schüssel mit Eiswasser stellen und ca. 1 Stunde abkühlen lassen. Inder Zeit 300g Sahne steif schlagen und kühl stellen. Anschließend die Sahne unter die Creme mischen, Schokostreusel mit einrühren, alles in einen gefriergeeigneten Behälter füllen und für ca. 2 Stunden in den Gefrierschrank stellen.

süße Holunderblüten

Der Holunder blüht in voller Pracht. Also kann man auch mal wieder etwas kulinarisch tolles zaubern. Überbackene Holunderblüten sind eine tolle Süßigkeit zum Kaffee. Dafür soviele Dolden pflücken wie man essen möchte (aber nicht den ganzen Strauch leer pflücken!!! :-). Den Teig aus Mehl, Ei, Milch und Natron (oder Backpulver) sowie eine Prise Salz zusammenrühren und dann die Blüten einzeln hineintauchen und in Öl ausbacken. Anschließend mit Puderucker bestäuben. Die dicken Stiele entfernt man beim Essen und läßt sie übrig.

Salbeibaugettes

Heute habe ich bei dem Regenwetter mal wieder die Zeit genutzt und habe was Neues ausprobiert. Der Salbei wächst und gedeiht ja prächtig im Garten, also habe ich heute Salbeibaugettes gebacken.Dafür habe ich eine Hand voll Salbeiblätter gepflückt. In einem Topf dann 80g Butter geschmolzen und dann je 350 ml Wasser und Milch dazu sowie die Salbeiblätter. Alles bei geringer Wärme ca. 30 Minuten ziehen lassen und anschließend die Blätter wieder entfernen. Dann habe ich 1kg Dinkelmehl, eine Prise Salz und 2 Packungen Trockenhefe in eine Schüssel gegeben. Nun die lauwarme „Salbeimilch“ dazugeben und alles zu einem Teig kneten und ca. 15 Minuten gehen lassen. Anschließend den Teig in 4 Kugeln teilen und 5 Minuten entspannen lassen. Jetzt ca. 50cm lange Rollen formen und dann doppelt nehmen und zu einem Zopf zusammen drehen. Wer möchte, kann noch Salbeiblätter als Deko auflegen. Auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen und nochmal 10 Minuten ruhen lassen. In der Zeit den Backofen auf 210° vorheizen, dann die Baugettes in den Ofen, die Temperatur auf 185° reduzieren und für 25 Minuten backen.

Gestalten mit Mosaikfliesen

Im Bad haben wir einen Sockel, den wir damals, als wir es gebaut haben, mit Buntsteinputz verkleidet haben. Nun war das schon einige Jahre her und uns war mal nach was Neuem. Also habe ich mit passende Fliesen und Mosaikfliesen besorgt und den ganzen Sockel neu gestaltet. Unser Bad ist ägyptisch gestaltet. Daher bietet sich schwarz und gold perfekt an. Das Ergebnis ist echt toll geworden. Aber ich muß echt sagen, am schlimmsten war das Putzen. Das weiße Fugenzeug war echt hartnäckig und ließ mich gefühlte hundertmal drüberputzen. 🙂

selbstgemachte Pfannkuchen

Meine Oma hat unsere Pfannkuchen immer selbst gemacht. Das war bei uns in der Familie immer so und heute mache ich sie nach dem Rezept meiner Oma. Ja … es macht schon etwas Arbeit, aber dafür sind sie mit keinem Bäckerprodukt zu vergleichen.

Du brauchst dazu 1kg Mehl, 2 Packungen Trockenhefe, 20g Mandeln, 180g weiche Butter und einen halben Liter Milch. Daraus einen Hefeteig machen und gehen lassen. Dann den Teig ausrollen und auf einer Hälfte mit einem Glas (ein Whiskyglas hat die beste Größe) Abdrücke machen und auf jeden einen Teelöffel Pflaumenmus geben und den Rand mit verqurltem Ei bestreichen. Dann die andere Hälfte drüberklappen und die Pfannkuchen ausstechen. In einem Topf Öl erhitzen und die Pfannkuchen darin schön ausbacken, bis sie eine schöne, braune Farbe haben. Aus dem Öl nehmen und sofort in Zucker wälzen.

Ich weiß, viele kennen Pfannkuchen nur mit Marmelade. Ich kenne sie nur so. Aber jeder kann sie ja füllen, wie er möchte. Aber Ihr solltet es wenigstens mal mit Pflaumenmus probieren. Manchmal gab`s früher auch einen mit Senf gefüllt. 🙂 Aber dafür ist mir die Arbeit ehrlich gesagt zu schade und im Endeffekt wird er ja dann doch weggeschmissen:-(

kreativ mit Kieselsteine

Kieselsteine sind `ne tolle Sache und mit ein bißchen Phantasie und Ideen lassen sich da kleine Kunstwerke zaubern. Bei diesem hier habe ich einfach einen leeren Bilderrahmen genommen, ein farbiges Blatt Tonkarton zurecht geschnitten und losgelegt. Ich habe erst probiert und Steine verschieden gelegt, bis es gepasst hat. Dann habe ich alles mit Heißkleber festgeklebt und den Rest mit schwarzem Filzstift „rangemalt“. Es hat riesig Spaß gemacht und ist auch echt toll geworden. Bestimmt wird da noch das eine oder andere entstehen.