Mein geliebter Löwenzahn

Während ja die meisten Menschen den Löwenzahn verfluchen, freue ich mich immer wahnsinnig, wenn er endlich wieder da ist. Denn geht jetzt die Auffüllung der Speisekammer wieder los, der Frühlich ist endlich da und er sieht ja auch einfach umwerfend aus. (Finde ich jedenfalls.)

Also hab` ich schonmal den ersten Löwenzahngelee und den ersten Löwenzahnhonig (oder auch Sirup) gemacht. Dafür nimmst Du einfach voll aufgeblühte Löwenzahnköpfe ca. ein dreiviertel Topf voll und füllst den Topf mit Wasser auf. Dann aufkochen und über Nacht stehen lassen. Am nächsten Tag giesst Du alles durch ein Sieb und fängst das Wasser auf. Und lass Dich bloß nicht vom Geruch irritieren, denn der ist im Moment nicht so appetitlich, aber das ändert sich gleich!!! 🙂 Für den Gelee misst Du jetzt jeweils 750ml auf 500g Gelierzucker (2:1) ab, kochst es nach Packungsanweisung und füllst es heiß in saubere Gläser. Ein paar Minuten auf den Kopf stellen, beschriften, fertig.

Für den Sirup nimmst Du auch was von dem aufgefangenem Wasser und gibst die gleiche Menge Zucker dazu. Jetzt ist Geduld gefragt. Du kochst es solnge ein, bis Dir die Konsistenz richtig erscheint. Das kann schonmal ein paar Stunden dauern. Aber der schmeckt so gut auf`s Brot!!!

Wildkräuter – Salat

Nachdem nun langsam das Wetter besser wird, sind die ersten gesunden und frischen Kräuter gewachsen. Also Zeit für unseren ersten Salat. Frisch gesammelt sind also Giersch, Löwenzahn, Vogelmiere und die Blüten vom Märzveilchen mit einem Schluck Öl und etwas Salz zu Salat geworden. Diese ersten Kräuter sammeln sich auch super mit Kindern. Wir machen das jedenfalls so, dann wissen sie für die Zukunft immer, wie man sich einen super gesunden und absolut kostenlosen Salat selber machen kann.

Kräutercremesuppe

Nun fangen ja ganz langsam die ersten Wildkräuter wieder an zu wachsen. Also war es Zeit für unsere erste entsprechende Suppe. Wir haben die ganz jungen Brennnesseln, Löwenzahn, Vogelmiere und Giersch gesammelt und dazu noch etwas Zwiebel-Lauch aus dem Garten. Zuerst Speck kleinschneiden und im Topf knusprig braten. Dann die Stücken rausnehmen und eine kleingeschnittene Zwiebel glasig dünsten.Dann werden Kartoffeln geschält und in Stücke geschnitten und mit Salz und Gemüsebrühe ( ich nehme hierfür meine selbstgemachte) ca. 20 Minuten gekocht. In den letzten 5 Minuten die gewaschenen, kleingeschnittenen Kräuter dazugeben. Anschließend alles mit einem Becher Schmand pürieren und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Auf Teller füllen und mit den Speckstücken und in Ringen geschnittenem Lauch servieren.

Kerzenreste wiederverwenden

Wir haben immer Kerzen zum Essen auf unserem Tisch zu stehen. Irgendwann habe ich angefangen, die Kerzenreste zu sammeln und neue Kerzen daraus zu machen. Dafür werden die Reste in einem Wasserbad geschmolzen. Unterschiedliche Farben nacheinander. Dann nehme ich ein ganz einfaches Glas von einer ehemaligen Duftkerze, stelle einen Docht rein und gieße den geschmolzenen Wachs hinein. Manchmal rühre ich auch noch ätherisches Öl mit rein.

Es macht Spaß und spart auf der einen Seite Müll und auf der anderen Seite Geld, weil man so doch die ein oder andere Kerze nicht kaufen braucht.

DIY Osterkranz

Nun Naht ja bald Ostern, also wird es langsam Zeit für ein bißchen Deko. Ich habe mir heute etwas Birkenreisig gesammelt und ein paar Weidenruten geschnitten. Daraus habe ich dann einen Kranz gewickelt. Im Hühnerstall habe ich netter Weise noch ein paar Federn von unseren Damen gefunden. Mit etwas passender Deko verziert und schon ist er fertig, der Kranz für den Tisch.

DIY Deko aus alten Büchern oder Zeitungen

Meist gibt es ja jede Woche eine kostenlose Zeitung im Briefkasten. Manchmal sortiert unsere Bibliothek aber auch Bücher aus, die keine Verwendung mehr haben. Daraus lassen sich viele tolle Dinge machen. In einem früheren Beitrag habe ich bereits einen kleinen Büchertisch gezeigt. Heute habe ich mal einen kleinen dezenten, aber sehr schönen Blumenstrauß gebastelt.

Man schneidet dazu verschiedene Blütenblätter und Blattformen aus dem Papier, fädelt sie auf Steckdraht und klebt sie fest. Die Ansätze habe ich mit grünem Krepppapier umwickelt. Dann habe ich dem Ganzen noch etwas Farbe gegeben. Dafür habe ich eine sogenannte Kreidefarbe genommen, die wenn sie getrocknet ist, leicht transparent wird. Denn man soll ja schließlich die Schrift noch sehen. 🙂

Schoko – Bananen – Creme

Manchmal, wenn auch selten, liegen Bananen bei uns etwas länger und sehen dann nicht mehr ganz so schön aus. Eine wirklich gute Möglichkeitsie trotzdem in etwas leckeres zu verarbeiten, ist die folgende Creme. Ich habe die Bananen genommen und etwas zerbrochen in einen Meßbecher gegeben (Menge muss man selbst herausfinden, wieviel Personen, wieviel gegessen wird usw. :-), dann habe ich Haselnüsse geknackt und ohne Fett in der Pfanne geröstet. Anschließend die braune Haut grob abgerieben und die Nüsse dann zu den Bananen geben. Nun noch etwas Kakao (Backkakao, nicht Getränkepulver) und Zucker nach Geschmack dazu. Alles ordentlich durchpürieren und fertig ist die Creme. Sehr lecker auf Brötchen zum Frühstück.

Toastbrot selber backen

Toastbrot wird bei uns sehr viel gegessen. Und da es schon nicht das aller gesündeste Brot ist, hab‘ ich angefangen, es selbst zu backen. Dann ist es immernoch nicht das gesündeste, aber sicherlich viel besser als die gekaufte Variante. Außerdem ist es einfach und relativ schnell gemacht. Für ein Brot nehme ich 500 g helles Weizenmehl Type 405, 1,5El Zucker, 1,5El Rapsöl, 1,5Tl Salz 1 Packung Trockenhefe und ca. 350ml Wasser. Alles zu einem schönen Teig kneten und abgedeckt an einem warmen Ort gehen lassen. Wenn sich der Teig schön vergrößert hat, auf einer bemehlten Fläche grob ein Rechteck Formen und jeweils die Außenseite nach innen schlagen. Mit der Naht nach unten in eine mit Öl ausgestrichene Kastenform legen und nochmal ruhen lassen, bis der Backofen vorgeheizt ist. Diesen auf 250 Grad vorheizen. Dann in den Backofen schieben und mit einer Sprühflasche Wasser einsprühen, die Temperatur auf 200Grad Runterstellen und ca. 35 Minuten backen. Wenn das Brot vor dem backen noch mit Eigelb bestrichen wird, sieht es schön goldig aus.

Alte Tassen – neue Möglichkeit

Wir hatten ein paar ältere Espressotassen aussortiert, welche ewig rumlagen und nie mehr benutzt würden. Aber sie sind in Top Zustand und somit zu schade zum wegwerfen. Also habe ich mit unseren Kindern ganz einfach daraus „Futtertassen“ für die Vögel gemacht und sie mit ans Futterhaus gehangen. Und während ja meistens die Spatzen im Futterhaus sind, gehen sie an die Tassen nicht ran. Da fressen nur Meisen und „unser“ Rotkehlchen.

Wir haben also Schweineschmalz geschmolzen, Mischfutter in die Tassen gefüllt ,dann das geschmolzene Schmalz dazugegeben und ein Stöckchen mitreingestellt. Als das Ganze dann wieder fest war haben wir noch Schnüre durch die Henkel gezogen und sie am Futterhaus mit rangehangen.