wir haben ja ein großes Grundstück und deshalb (zum Glück 🙂 auch genügend Platz für Deko. Deshalb habe ich hier noch einen Drachen gebastelt. Ich gebe zu, das Zerschneiden der Reifen ist ein echter Verzweifelungsakt und treibt einen fast in den Wahnsinn. Aber die Mühe hat sich im Nachhinein doch gelohnt. Auch wenn ich demnächst erstmal nur ganze Reifen verwenden werde! 🙂 Die Augen sind übrigens aus bekannten Kinderjoghurtbechern und Flaschendeckeln.
Kategorie: Allgemein
Upcycling Autoreifen DIY
Alte Autoreifen fallen ja doch immer wieder mal an. Und sie sind leider nunmal Müll, den keiner wirklich haben will und auch das recyceln stellt sich anscheinend schwierig dar, weil auch in den Werkstätten liegen die immer haufenweise rum. Wir haben uns angewöhnt, unsere alten Reifen mitzunehmen und sie in was Neues zu verwandeln. 4 alte Reifen liegen z. Bsp. in unserem Hühnerstall, schön mit Stroh ausgepolstert und werden sehr gerne von unseren Hühnern als Nester genommen. Noch lieber als die gekauften! 🙂
Hier ist einer von unseren Reifen, der in seiner Funktion auch komplett zweckentfremdet wurde. Ich habe auf einer Seite einfache Rollen rangeschraubt und auf der anderen Seite ein kreisförmig ausgeschnittenes, stabiles Holz. Und dann habe ich alles ringsherum mit Heißkleber mit buntem Seil beklebt. Und weil ich am Anfang nicht einschätzen konnte, wieviel ich brauche, mußte ich noch welches nachkaufen. Leider war da die angefangene Farbe nicht mehr da und deshalb ist der Hocker bunt geworden. Aber er sieht trotzdem toll aus und steht jetzt in einem der Kinderzimmer.
Mini – Teddy
Wer näht, beim dem fallen immer Stoffreste an. Aber was macht man damit, wenn sie zum Wegwerfen noch zu groß erscheinen? Da hab` ich mir die Arbeit gemacht und habe mal einen Mini – Teddy genäht. Ich gebe zu, daß war ein bißchen fummelig, aber das Ergebnis zählt am Ende und das ist doch ganz gut geworden.

Löwenzahnkaffee
Ich hatte im Herbst schön Löwenzahnwurzeln gesammelt und getrocknet. Heute habe ich die Gelegenheit genutzt und ein paar von diesen Wurzeln geröstet, anschließend gemahlen und als Kaffee aufgebrüht. Da der „Kaffeesatz“ sich nicht absetzt, muß alles nochmal durchgesiebt werden. Ich hab` ihn erst so probiert und dann mit Milch und Zucker, wie ich sonst auch meinen Kaffee trinke. Also sagen wir mal so … es geht. Es war mir aber definitiv zu bitter, obwohl ich nur wenig Pulver hatte. Aber probieren geht über studieren. Die richtige Dosis macht hier sicher den Geschmack, also werde ich das solange probieren, bis ich die für mich richtige Dosierung habe. Und selbst, wenn einem der Kaffeeersatz nicht schmeckt, die Wurzeln geben beim Rösten einen herrlichen Duft ab. 🙂
Knochenbrühe
Ich wollte schon ganz lange mal so eine Brühe wie zu Uroma`s Zeiten ausprobieren, denn die soll ja sehr gesund sein. Aber ich wollte dann schon auch Knochen von einem gut gehaltenem, gesundem Tier. Ein Bauer im Dorf hat Anfang dieses Jahres Schwein geschlachtet. Da haben wir unseren Jahresvorrat an Fleisch gekauft. Er hält seine Tiere gut, wir holen bei ihm auch immer unsere Milch, weil ich da die Kühe fast das ganze Jahr auf der Wiese nebenan rumlaufen sehe und ansonsten sehen wir sie immer beim Milch holen. Auch Rind schlachtet er einmal im Jahr, wo wir dann auch was von kaufen. Na jedenfalls haben wir uns diesmal auch Knochen geben lassen. Und da es heute kalt draußen war, habe ich meinen „Hexenofen“ angemacht und da hat nun den halben Tag die Brühe drauf gekocht.
In den Topf kommen geschälte und 2 – 3mal durchgeschnittene Möhren, 3 Zwiebeln halbiert, 3 Knoblauchzehen und was man an Kräuter mag und findet. Ich habe frische Kräuter aus meinem Garten genommen. Darunter waren Rosmarin, Thymian, Zwiebellauch, Ysop und Fenchel. Alles in einen großen Topf geben, Salz und Pfeffer dazu, mit ca. 2 Liter Wasser auffüllen und mindestens 3 Stunden köcheln lassen. Ich habe es 6 Stunden auf dem Herd gehabt. Man kann das dann sofort trinken oder einfrieren. Wir haben einen Teil gleich gegessen und den Rest habe ich eingefroren. Es war auf jeden Fall lecker und ich werde das in Zukunft auch öfter machen. Der Winter bietet sich dafür an, weil erstens geschlachtet wird und zweitens mein „Hexenofen“ an ist und ich so keinen Strom für meinen „normalen“ Herd verbrauche.
Knochenbrühe enthält viel Kollagen, Mineralstoffe usw. Sieist gut Für unsere Knochen, Muskeln, Immunsystem; Gelenke uvm. Außerdem wird hier etwas sinnvoll verwendet, was sonst einfach ungenutzt weggeworfen wird.

genähte Hühner
Jetzt ist ja Frühling. Und da gibt es ja auch mal Tage mit schlechtem Wetter. An denen sind wir drinnen kreativ tätig. Die genähten Hühner sind super einfach und auch von Kindern zu schaffen. Die Farben, Muster und Stoffe sind ja quasi unendlich kombinierbar.

Basteln mit Filz
Filz ist ein tolles Material. Man kann ihn schneiden, ohne daß er ausfranst, man kann ihn nähen oder kleben und ganz viele tolle Sache daraus machen. So habe ich dieses kleinen Figuren gemacht. Wir nehmen sie als Schlüsselanhänger oder einfach als Dekoanhänger.
Der eigene Paprika
Nachdem vor etwas mehr als einer Woche unsere gesäten Tomaten so schön aufgegangen waren und in Töpfe umgesetzt wurden, freuen wir uns nun über unsere Paprikapflanzen, die ebenfalls sehr zahlreich aufgegangen sind. Ich werde sie dann in den nächsten Tagen auch in Töpfe umsetzen und dann hoffen wir mal, daß wir dieses Jahr viele tolle, gesunde Sachen ernten können.

Walnuss – Brot
Weil ein selbstgebackenes Brot immer was ganz anderes ist, als ein gekauftes, backe ich fast immer unser Brot selbst. Heute gab`s Walnussbrot. Für 2 Brote habe folgendes gebraucht: 500g Weizenmehl und 500g Dinkelmehl, 200g gehackte Walnüsse, 2 Pck. Trockenhefe, 20g Zucker, 20g Salz und 1 Liter lauwarmes Wasser. Ich habe außerden noch Sesam rangemacht, aber das gehört eigentlich nicht zum Rezept:-) Alles verrühren (das wird ein eher flüssiger Teig) und in 2 gefettete Kastenformen aufteilen. Dann in den Backofen unten ein tiefes Blech stellen und mit Wasser füllen. Auf mittlerer Schiene die beiden Brote in den ungeheizten Backofen schieben und nun auf 190° einstellen und 1 Stunde und 15 Minuten backen. Ich möchte noch anmerken, daß man die Mehle austauschen kann, falls man eins davon nicht mag. Und ich benutze immer Vollkornmehle, da ich das Getreide selbst mahle. Aber auch das ist Geschmackssache. Egal, wer es wie macht … Hauptsache ist ja, daß es schmeckt!
Ein Tee gegen olles Wetter
Nun war in den letzten Tagen so ein schönes Wetter und heute wieder elend kalt und windig. Aber das ist ja auch irgendwie super, dann kann ich wieder was drinnen machen, weil wir in den letzten Tagen ja immer draußen waren. Und weil es für mich noch viel gemütlicher ist, wenn ich einen guten Tee trinken kann, habe ich heute mal ein Rezept ausprobiert. Ein paar Stücken geschnittener Ingwer, Scheiben von 1 Zitrone (obwohl eine halbe auch reicht, jedenfalls nehme ich nächste Mal nur eine halbe), eine Zimtstange, 2 Aniststerne, 1 Teeei mit schwarzen Tee, 500ml Wasser und 350ml Apfelsaft. Alles erhitzen und ganz kurz aufkochen lassen.Dann absieben und ein Thymianzweiglein in die Tasse (den kann man aber auch weglassen) und fertig. Schmeckt ganz ausgezeichnet.

























