Ich liebe ja den Geschmack von Kokos und weißer Schokolade. Und weil das auch gut auf`s Brötchen passt und lecker ist, machen wir ab und zu eine Kokoscreme selbst. Dazu nehme ich 125g Butter zusammen mit 2 Tafeln weiße Schokolade und schmelze beides in einem Topf. Dann kommt 200g gezuckerte Kondensmilch dazu und alles schön cremig verrühren. Zum Schluß noch Kokosraspeln ca. 100g (oder mehr, wer möchte:-) alles schön vermischen und noch heiß in Gläser füllen. Das ist ein wirklich schnelles und einfaches Rezept, auch wenn diesmal nicht ganz so gesund. Aber das muß auch mal sein:-) Undwenigstens ist es ohne Palmöl (wenn man die Schokolade entsprechend kauft) Also dann gutes Gelingen und guten Appetit!
Autor: Sandraweiss
Himbeerkuchen mit Vanillepudding
Die Himbeeren hängen dieses Jahr sehr voll bei uns, so daß wir nach der Marmelade auch mal einen Kuchen machen konnten. Den Teig hab`ich aus Mehl, Eier, Butter, Natron (man kann auch Backpulver nehmen), Mandelstifte, Milch und Marzipan gemacht. Alles zu einem Teig verrühren und bei 175° backen. In der Zeit Vanillepudding für einen Liter Milch kochen und dann auf den fertigen noch heißen Teig geben und zum Schluß die Himbeeren darauf verteilen.
Glücksschweinchen
Der lang ersehnte Regen ist nun endlich und ausdauernd da. Und da wir jetzt Mal eine kurze Gartenpause haben, hab‘ ich die Gelegenheit zum Basteln genutzt. Heute ist dabei ein kleines Glücksschweinchen aus Filz rausgekommen.

Möhren Ernte
Nun haben wir die ersten Möhren geerntet und da ich ein tolles Rezept entdeckt hatte, habe ich das gleich ausprobiert. (Allerdings etwas abgewandelt) Also zuerst habe ich all die tollen Möhren gewaschen, geputzt, in Scheiben geschnitten und in Salzwasser mit etwas Essig dran bissfest gekocht. Dann abgießen und abtropfen lassen. In der Zeit Öl in einem Topf erhitzen (da richtet man sich nach der Meng der Möhren, denn damit gießt man nachher die Gläser auf) und in dem Öl Gewürze mit erwärmen und etwas ziehen lassen. Ich habe folgende genommen: Koriander, Ingwer und Kurkuma. Die Möhren in saubere Gläser schichten und das heiße (nicht siedene!!!) Öl darüber gießen und verschließen. Ein paar Minuten auf den Kopf stellen. Ich hatte noch etwas von dem Gewürzöl übrig und das gab`s bei uns über den Reis gefüllt zum Essen. Natürlich nicht zuviel. War sehr lecker.
Selbermachen statt kaufen
Vor ein paar Jahren habe ich angefangen nach und nach Dinge selbst zu machen. Es hat mich einfach fasziniert nicht mit allem vom Supermarkt abhängig zu sein, selbst zu wissen, was drin ist und vor allem zu wissen, wie man was machen kann. Und ich finde es wahnsinnig toll, Dinge zu kreieren oder zu machen, die man sowieso nirgends kaufen kann. So ist es mit der Zeit immer mehr geworden. Am Anfang war es „nur“ die Marmelade. Dann ging es auch ans Waschmittel, was ich immer selber mache, Gemüse einlegen, Mehl mahlen, Brot und Brötchen backen, Salben und Hustensirup machen um nur einiges zu nennen. In letzter Zeit hab` ich nun auch den Joghurt und unsere Butter selbstgemacht und auch Käse habe ich schon ausprobiert. Und natürlich gehören auch meine getrockneten Kräuter für Tee absolut dazu. Somit hatte ich heute einiges auf dem Schrank zu stehen, wo ich früher nie gedacht (bzw. gewußt:-) hätte, daß ich das alles mal selber machen kann. Wer Spaß am Gärtnern, am Kochen und Backen hat, dem kann ich nur empfehlen, es auch zu machen. Denn auch wenn es natürlich (manchmal viel) Zeit in Anspruch nimmt, lohnt sich der Aufwand. Denn auch eine selbstgemachte Butter schmeckt anders, als eine gekaufte. Und die selbstgemachten Lebensmittel sind nicht nur gesund sondern machen auch satt!!! Ein selbstgebackenes Brötchen mit ordentlichen Zutaten macht mehr satt als zwei gekaufte! Das ist auch bei vielen anderen Lebensmitteln so. Es hat mich z. Bsp. bei Corneflakes irgendwann total genervt, daß die Kinder von einer Schüssel voll Flakes nicht satt wurden. Irgendwann hab` ich gesagt, was nicht satt macht, wird nicht mehr gekauft. Dann habe ich mal Corneflakes selbst gemacht. Die waren zwar nicht so formschön, aber siehe da, die Kinder waren schon nach einer halben Schüssel satt. Das sagt eigentlich schon alles über unsere Lebensmittelindustrie aus! Also nur Mut zum selbermachen … und nicht formschön schmeckt trotzdem.

Die Marmeladenküche ist eröffnet
Jetzt geht es wieder los! Ständig kann irgendwas geerntet werden und möchte dann zu irgendwelchen Köstlichkeiten verarbeitet werden. Marmelade essen wir sehr viel, aber kaufen brauchen wir sie schon lange nicht mehr. Wir haben immer genug selbst gekocht. Also jetzt waren die Erdbeeren und die Himbeeren dran. Selbstgemachte Marmelade ist ebend mit nichts gekauftem zu vergleichen.
Lindenblütengelee
Endlich blühen sie wieder bei und, die Linden. Sie duften ganz herrlich, kein Wunder also, daß Bienen und Hummeln sie lieben. Und wir auch 🙂 Daraus zaubern wir einen Lindenblütengelee, der ganz herrlich schmeckt. Dafür sammeln wir einiges an Blüten und erhitzen (nicht kochen) wir in einem Topf mit Wasser. Dann zugedeckt über Nacht stehen lassen und am nächsten Tag absieben. Jetzt das Lindenblütenwasser abmessen und entsprechend 750ml mit 500g Gelierzucker 2:1 nach Anleitung kochen und heiß in saubere Gläser füllen.
Außerdem trockne ich immer noch ein paar Blüten für den Wintervorrat. Denn sie ergeben einen leckeren Tee, der bei uns in der Erkältungszeit sehr gut tut, aber auch auch mit anderen Kräutern gemischt einfach lecker schmeckt.
Lavendelkuchen
Heute habe ich mal wieder was Neues ausprobiert. Da ja jetzt der Lavendel blüht und auch die Rosen bei und reichlich blühen, gab`s bei uns heute Lavendelkuchen. Dafür habe ich Lavendelblüten abgezupft und in Sahne erhitzt (nicht kochen), dann ca. eine halbe Stunde abgedeckt ziehen lassen. In der Zeit den Teig machen. Man kann einen ganz einfachen Teig nach Belieben nutzen. Ich habe folgendes genommen: 350g Mehl, 200g Zucker, 3 Eier, eine Prise Salz, Natron, 200g Butter, 150g geriebene Mandeln und die Lavendelsahne mit den Blüten. Alles verrühren und auf eine eingefettetes Blech geben. Für ca. 20 Minuten bei 180° backen und abkühlen lassen. Dann aus Puderzucker und Zitrone oder Wasser einen Zuckerguß machen und auch hier wieder abgezupfte Lavendelblüten dazugeben (je nach Geschmack…. je mehr Blüten, umso intensiver der Lavendelgeschmack!) dann den Guß auf dem Kuchen verteilen und mit frischen Rosenblütenblättern garnieren. (bei denen den weißen Blütenboden abschneiden) War mal was ganz anderes und für Menschen, die Lavendel lieben bestimmt genau das Richtige!
DIY Johanniskrautöl
Um den 21. Juni rum ernte ich immer die Blüten vom Johanniskraut. Möglichst an einem trockenen Tag. Ich sammle ein kleines Glas voll. Und auch wenn es immer ein kleines Glas ist, dauert es eine gefühlte Ewigkeit, bis es voll ist 🙂 Dann fülle ich es mit Öl auf und lasse es auf meiner Fensterbank ca. 4 – 6 Wochen ziehen. Bis sich das Öl schön rot gefärbt hat. Daher kommt auch der Name Rotöl. Dann absieben und in Fläschchen füllen. Wir haben immer einen Vorrat davon im Haus. Wir benutzen es zum Einreiben bei Gelenkschmerzen, Rückenschmerzen (die meinen Mann manchmal plagen) oder auch Muskelkater. Man kann dafür jedes beliebige Öl je nach Vorliebe benutzen, ich nehme immer Sonnenblumenöl, weil es ziemlich neutral ist.
Brötchen mit Blüten
Ich backe viel selbst und nicht nur Kuchen sondern auch Brot und Brötchen. Jetzt wo soviel blüht, kann man vieles kreativ aufpeppen und gesund ist das auch noch. Also gab`s bei uns letzten Sonntag Brötchen mit Kornblumenblüten. Ich möchte an dieser Stelle aber anmerken, daß die Kornblume mittlerweile unter Naturschutz steht. Ich habe aber das Glück ein großes Grundstück zu besitzen und somit eine Flut von Korn-, Mohn- und anderen wunderschönen Blumen zu haben. Ich sorge auch jedes Jahr dafür, daß sie sich ordentlich aussäen und vermehren. Es ist eine unglaubliche Augenweide eine natürliche Wiese zu betrachten! Also nur sammeln, wenn man welche sein eigen nennen kann oder selbst im Garten ansiedeln! Ansonsten gehen ja auch andere essbare !!! Blüten:-)



































