Der Flieder blüht und duftet bei uns überall und er ist eine echte Augenweide. Aber man kann ihn auch für Gaumenfreuden nutzen. Deshalb habe ich ein paar Fliederdolden gepflückt und die ganzen kleinen Miniblüten abgezupft und in einen Topf gegeben. Dann habe ich alles mit Wasser aufgefüllt und für drei Tage an einem kühlen Ort ziehen gelassen. Danach habe ich alles abgesiebt und die entstandene Flüssigkeit geteilt. 750ml habe ich in einen Topf mit 500g Gelierzucker 2:1 gemischt, alles aufgekocht, drei Minuten sprudelnd kochen lassen und in saubere Gläser abgefüllt. Fertig war der Fliedergelee. Den Rest habe ich mit Zucker (auf 1 Liter Flüssigkeit ca. 750g Zucker) zu einem Sirup eingekocht.
Autor: Sandraweiss
DIY alte Waage im neuen Look
Ich mag zwar das Moderne aber auch die schönen alten, nostalgischen Dinge. Sie erinnern mich daran, daß das Leben auch einfach sein kann und nicht immer unnötig kompliziert werden muß. So z. Bsp. diese wunderschöne alte Waage. Sie ist schon keine Ahnung wie alt und wiegt einfach immernoch so wie sie soll. Sie braucht keinen Strom und keine Batterien. Man kann sie also auch immer benutzen … ganz einfach. Aber zugegeben man hat ihr das Alter auch angesehen und so ganz schön war sie nicht mehr. Also habe ich ihr eine Schönheitskur verpasst und nun glänzt sie wieder in voller Pracht! 🙂
Dünger aus der Natur
Von unserem Rhabarber, den wir im Moment ja viel verarbeitet haben, bleiben ja bekanntlich immer die Blätter übrig. Die kann man aber noch für was gutes benutzen. Nämlch als Dünger. Dafür die Blätter grob zerschneiden und mit ausreichend, also viel Wasser aufkochen. Dann habe ich das Ganze noch über Nacht ziehen lassen und abgesiebt. Das Ganze kann man unverdünnt als Dünger vergießen. Ist also in meinem Garten gelandet.
gebackene Ahornblüten
Da wir gern mal was neues ausprobieren, was es nicht im Supermarkt zu kaufen gibt, haben wir heute zum Kaffee mal Ahornblüten gegessen. Erstmal nur ein paar, da wir ja nicht wußten, ob das Ganze auch schmeckt. Also ich habe dafür ein paar Ahornblüten von unserem Baum gepflückt und einen Teig angerührt. Und zwar aus Mehl, Ei, Salz, Natron und Milch. Eine Menge gebe ich diesmal nicht an, da es ja auf die Menge der Blüten ankommt. Dann Öl in eine Pfanne und erhitzen. Die Blüten durch den Teig ziehen und in Öl ausbacken. Anschließend haben wir sie noch mit Zimt – Zucker bestreut. Echt lecker. Man kann übrigens alle Ahornsorten benutzen.
Selbstgemachte Butter
Ich dachte immer, Butter machen ist eine Riesen – Wissenschaft. Aber so ist es gar nicht. Ich habe in einem Buch mich etwas belesen und dann einfach ausprobiert. Also ich habe ca. 1 – 2cm (Roh-) Milch in eine Auflaufform gegossen und diese dann 1 – 2 Tage im Kühlschrank stehen lassen. Dann hat sich oben drauf eine etwas dickere Schicht gebildet. Das ist der sogenannte Rahm. Den habe ich vorsichtig mit einem Löffel abgenommen und in ein Glas gefüllt. So und jetzt wird geschüttelt. Und zwar ein paar Minuten. Dann wird das Ganze erst fest und dann bildet sich ein Klumpen und extra Flüssigkeit. Das sind jetzt die Butter und die Buttermilch. Die Buttermilch abgießen (und trinken oder anderweitig verwenden) und sehr kaltes Wasser zu dem Butterstück geben und wieder etwas schütteln. Wenn das Wasser trübe wird austauschen. Das Ganze solange machen, bis das Wasser klar bleibt (ca. 2mal). So dann Wasser abgießen und fertig ist die Butter.
Ich war so stolz auf mein erstes selbstgemachtes Stück Butter. In den nächsten Tagen haben die Kinder geschüttelt. Und sie haben sich so über das jeweilige Ergebnis gefreut! Unsere Kleinste ist ganz aufgeregt durch`s Haus gerannt : „Ich habe Butter gemacht!“
Also ruhig mal ausprobieren. Lohnt sich bestimmt.


Der Rahm, der abgenommen wird. 
Die fertige Butter.
DIY Joghurt
Da haben wir mal was Neues ausprobiert. Und es hat funktioniert!!! Und ganz wichtig, es hat allen geschmeckt. Also erstmal die komplizierte Anleitung, die ich in einem Buch gefunden habe. Also die Milch auf 88° erhitzen, dann auf 44° abkühlen lassen und den Naturjoghurt einrühren. Jetzt bei 44° ca. 6 – 8 Stunden warmhalten oder in den Joghurtbereiter geben. Da ich aber die einfachen Sachen liebe und in Ermangelung eines Speisethermometers und eines Joghurtbereiters mir was anderes ausdenken mußte, habe ich „meine“ einfache Variante probiert. Und sie hat funktioniert. Also ich habe 1 Liter (Roh-) Milch bis kurz vor dem kochen erhitzt und dann wieder abkühlen lassen bis sie gut lauwarm war. Dann habe ich ca. 4 Eßlöffel Naturjoghurt mit dem Schneebesen eingerührt und alles in ein Glas gefüllt und zugeschraubt. Das Ganze habe ich zusammen mit einer Wärmflasche über Nacht in den geschlossenen Backofen gestellt. Und siehe da …. am nächsten Morgen hatten wir Joghurt. Den haben wir dann mit Ananas, Kokos und Zucker verfeinert. Wir haben ihn auch schon einmal mit eingeweckten Pflaumen probiert. Den Varitionen sind ja hier keine Grenzen gesetzt. Und wie immer gilt … ich weiß, was drin ist bzw. ganz wichtig was nicht drin ist.
Glitzermuscheln
Ich liebe es ja zu basteln. Und manchmal sind es einfach die kleinen Dinge, die einfach wunderschön sind. Heute habe ich ein paar Muscheln verziert. Das hat so viel Spaß gemacht und ich finde sie wirklich schön. Also ein paar Muscheln habe ich ja noch von den großen. Da werde ich also sicher mal zwischendurch noch welche machen. Ansonsten habe ich ja auch noch kleine Muscheln oder gehe welche sammeln. Jedenfalls sind es jetzt wunderschöne kleine Deko – Teile.
Feenhaus
Manchmal finde oder sehe ich was und dann fällt mir dazu spontan was ein. Manchmal auch nicht. Dann landen die Dinge erstmal in meinem Kreativzimmer bis mir doch was einfällt. So war es diesmal. Ich hatte im Garten einige trockene Zweige abgeschnitten, die wie kleine Bäumchen aussahen. Und dann gab`s noch ein paar andere Dinge aus der Natur wie Baumrinde, leere Nüsse u.ä. Und da Feen ja bekanntlich sehr auf Glitzer stehen, habe ich dann doch was gezaubert. 🙂
unsere neue Terrasse
Als wir unser Haus vor etwas mehr als 10 Jahren kauften, wollten wir auch eine Terrasse haben. Damals aber nicht mit Steine, sonder wir wollten sozusagen den Strand vor der Tür haben. Daher haben wir mit Natursteine alles abgegrenzt und dann mit Sand aufgeschüttet. Nun ja, jetzt sollte es mal anders werden.
Also haben wir nun Terrassenplatten gekauft und uns eine entsprechende Terrasse neu gemacht, nachdem wir die alte „entfernt“ hatten. Wobei der Sand sich natürlich sehr gut als Unterlage gemacht hat. Heute sind wir nun fertig geworden und konnten bei dem schönem Wetter auch noch ein bißchen das Ergebnis genießen. 🙂
Unsere alte Terrasse und der Beginn des „Abriss“ 🙂
Wir sind mit dem Ergebnis mehr als zufrieden. Jetzt kann das schöne Wetter kommen!
Rhabarberkuchen
Heute gab es endlich Rhabarberkuchen. Für diesen Kuchen brauchst Du außer Rhabarber folgendes für den Boden: 350 g Mehl, 200g Zucker, 200g Marzipanrohmasse, 3 EL Milch, 6 Eigelb (das Eiweiß aufheben, das brauchen wir für den Belag), 220g Butter, etwas Vanillezucker und eine Messerspitze voll Natron (hier kann natürlich auch Backpulver genommen werden). Das alles zu einem Teig verarbeiten und auf ein gefettetes Blech verteilen. Jetzt den Rhabarber schälen und in Stücke schneiden, bis der Boden vollständig belegt ist und dann alles bei 175° für 20 Minuten backen. In der Zeit den Eischnee machen. Dafür die 6 Eiweiß mit etwas Zitronensaft mit dem Mixer zu Eischnee schlagen. 150g Zucker miteinrühren. Nach den 20 Minuten Backzeit das Blech aus dem Ofen nehmen, den Eischnee darauf verteilen und für weitere 15 Minuten backen, bis der Eischnee stockt und ganz leicht braun wird.









































